Inhalt des Artikels
- Solar-Carport Anbieter im Vergleich: Modelle, Preise und Ausstattung
- Carport-Basispreis und Solar-Mehrkosten: So setzen sich die Solar-Carport-Kosten zusammen
- Diese Faktoren bestimmen den Preis vom Solar Carport
- Solar-Carport-Förderung 2026: Zuschüsse, KfW und Steuervorteile
- Baugenehmigung für Solar-Carport: Was gilt in welchem Bundesland?
Solar-Carport Anbieter im Vergleich: Modelle, Preise und Ausstattung
Wer sich für einen Carport mit Solar interessiert, steht vor einer Vielzahl an Anbietern und Optionen. Der folgende Vergleich hilft dabei, einen ersten Überblick über Preise, Leistungen, Designvarianten und Zusatzfunktionen ausgewählter Hersteller zu gewinnen: von einfachen Bausätzen für Zuhause bis hin zu großflächigen Lösungen für Unternehmen.
Webseite | Preis inkl. Montage | Leistung & Komponenten | Bauweise & Design | Speicher & Lademöglichkeit | Service & Zusatzleistungen | |
![]() | ab 6.800 Euro | Für große Flächen, keine genauen kWp-Angaben | Stahl-Beton, semitransparentes Dach | Keine Angaben | Schnelle Montage ohne Fundamente, Firmenfokus | |
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| 12 Module à 420 Wp; Gesamtleistung bis 5 kW | Aluminium, mit Regenrinne, verschiedene Modelle | Optional: Wallbox + Batteriespeicher | Selbstmontage vorgesehen | |
![]() | ab 17.772 Euro | 9 Solarmodule, ca. 2,93 kWp; inkl. Modulbausatz | Aluminium, freistehend oder wandseitig | Wallbox-Halterung optional, keine eigene Wallbox im Lieferumfang | Online-Konfigurator, Anlieferung mit eigenem Fuhrpark, Montage durch Kund:in | |
![]() | Keine konkreten Preise online, hier* direkt beim Anbieter anfragen | Glas-Glas-Module (VSG), ca. 30 Jahre Garantie, Aluminium- oder Holztragwerk, optional LED, Heizstrahler | Aluminium oder Holz, über 1.625 RAL-Farben, freistehend oder wandseitig, innenliegende Regenrinne | Optional: 11 kW Wallbox mit Überschussladen & App-Steuerung, Speicher optional verfügbar | Online-Konfigurator, Montage durch Partner oder selbst, elektrischer Anschluss durch eigene Elektriker, Förderberatung & Finanzierung | |
![]() | ab 8.606 Euro | Bifaziale PV‑Module (+15 % Mehrertrag), individuelle Konfiguration, Spannweiten bis 7,5 m | Stahl- oder Betonfertigteile; Neigung ~10°, Tiefe 5,2–6,9 m; keine Trapezbleche, Regenrinne, Stützenmodular bis 15–20 m | Ladeinfrastruktur mit Oberkabel‑Zuführung möglich; Speicher optional integrierbar | Maßanfertigung, Fundamente & 3D‑Planung, Vorfertigung für schnelle Montage, Variante ohne Beton möglich, schlüsselfertig, gewerblich | |
![]() | Keine konkreten Preise auf Website findbar | Glas‑Glas‑Module Panel vision construct (≤310 Wp, 10 % transparent), made in Dresden | Carport‑Systeme aus Holz oder Alu, Gestaltung wahlweise rahmenlos; integrierte Regenrinnen | Battery flex & Wallbox integrierbar, Smart‑Lademanagement, Haus‑ & E‑Auto‑Versorgung | Montage durch Partnernetz in ca. 3 Tagen, Förderung & Finanzierung, THG‑Prämienberatung |
Carport-Basispreis und Solar-Mehrkosten: So setzen sich die Solar-Carport-Kosten zusammen
Die Gesamtkosten von einem Solarcarport setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Preis für die Carport-Grundkonstruktion und den zusätzlichen Kosten für die Solaranlage.
Was kostet ein klassischer Carport als Ausgangsbasis?
Die Kosten für einen Carport variieren je nach Größe, Material und Konstruktion. Ein Carport Bausatz aus Holz liegt preislich zwischen 500 Euro und 7.000 Euro, während ein Doppelcarport aus Holz bis zu 9.000 Euro kosten kann. Entscheiden Sie sich für Aluminium, beginnen die Preise bei etwa 1.200 Euro für einen einfachen Carport und steigen auf bis zu 10.000 Euro für ein Doppelcarport. Zusätzliche Kosten entstehen durch die Montage und mögliche Nachbesserungen. Sonderwünsche, wie spezielle Dachformen oder Beleuchtung, können die Gesamtkosten ebenfalls erhöhen.
Für die Montage eines Carports sollten Sie mit 700 Euro bis 900 Euro rechnen. Erfahrene Handwerker:innen benötigen in der Regel nicht mehr als einen Arbeitstag. Allerdings hängt die Montagezeit stark von der gewählten Dachform ab. Besonders ausgefallene Dachkonstruktionen erfordern mehr Zeit als einfache Spitz- oder Flachdächer.
Solar-Mehrkosten: Mit diesen Carport Kosten ist für Module, Wechselrichter und Installation zu rechnen
Die Solar Carport Kosten setzen sich aus den klassischen Carport Kosten und den Zusatzkosten für Photovoltaik zusammen. Diese Zusatzkosten umfassen PV Module, einen Wechselrichter, Verkabelung und die Installation. Je nach Qualität der verwendeten Solarmodule und der Leistungsfähigkeit der Anlage variieren die Kosten erheblich. Für ein kleines System sollten Sie mit mindestens 4.000 bis 6.000 Euro rechnen. Diese Kosten steigen jedoch deutlich an, wenn Sie ein leistungsstärkeres System mit hochwertigeren Solarmodulen oder zusätzlichem Zubehör wie einem Stromspeicher wählen. Solche Komplettlösungen können zwischen 10.000 und 15.000 Euro kosten.
Ein weiterer Faktor, der die Solar Carport Kosten beeinflusst, ist die Art der Integration in Ihr bestehendes Stromsystem. Soll der erzeugte Strom ausschließlich für den Eigenverbrauch genutzt werden, oder möchten Sie ihn ins öffentliche Netz einspeisen? Je nach Zielsetzung können zusätzliche Kosten für die technische Anpassung anfallen, beispielsweise für einen speziellen Stromzähler oder für die Verbindung mit einer bereits bestehenden Solaranlage.
Diese Faktoren bestimmen den Preis vom Solar Carport
- Material der Grundkonstruktion: Holz ist günstiger, erfordert jedoch mehr Wartung und ist weniger langlebig. Aluminium ist teurer, aber robuster und witterungsbeständig.
- Größe des Carports: Ein größeres Carport, z. B. ein Doppelcarport, bietet mehr Platz für Solarmodule und höhere Stromerträge, erhöht aber auch die Anschaffungskosten.
- Qualität der Solarmodule: Hochleistungsmodule sind zwar teurer, arbeiten jedoch auch bei geringer Sonneneinstrahlung effizient und liefern langfristig höhere Energieerträge.
- Zusätzliche Features: Elemente wie ein Stromspeicher oder eine Ladestation für Elektroautos machen den Solar Carport vielseitiger, erhöhen jedoch die Kosten spürbar.
- Örtliche Gegebenheiten: Zusätzliche Arbeiten, wie Fundamentierung oder Stromleitungsanpassungen, können die Gesamtkosten je nach Standort beeinflussen.
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Solar Carport Preis: Beispiel mit Richtwerten 2026
Bei einem Carport für zwei Fahrzeuge mit einer Dachfläche von 36 Quadratmetern, kann eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von etwa 5,5 Kilowatt installiert werden. Mit einem durchschnittlichen Stromertrag von 900 Kilowattstunden pro Kilowatt Leistung ergibt sich ein jährlicher Ertrag von rund 5.000 Kilowattstunden.
Wird der erzeugte Strom vollständig ins Netz eingespeist, ergibt sich bei einer Einspeisevergütung von 7,78 ct/kWh ein jährlicher Ertrag von 389 Euro. Bei einem Eigenverbrauch von 30 Prozent, 70 Prozent Einspeisung und einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde steigt der rechnerische Gesamtvorteil auf rund 797 Euro jährlich.
Die Kosten für ein solches Komplettsystem, bestehend aus dem Carport und der Photovoltaikanlage, liegen laut Solaranlage.eu meist zwischen 14.000 und 22.000 Euro. Entscheidend für die Gesamtkosten ist, ob der Aufbau selbst durchgeführt oder ein Fachbetrieb beauftragt wird. Die Montage durch Fachleute kostet häufig rund 5.000 Euro zusätzlich. Wer den Aufbau selbst vornimmt, kann die Gesamtkosten auf deutlich unter 20.000 Euro senken.
Komplettsysteme amortisieren sich über die Zeit, indem sie ihre Kosten durch die Stromerträge wieder einspielen. Die eigentliche Rendite liegt in einem Carport, der auf lange Sicht nahezu kostenlos ist. Einige Anbieter nutzen diesen Ansatz, um Finanzierungsmodelle anzubieten, bei denen die monatlichen Raten den geschätzten Erträgen entsprechen, was die Investition besonders attraktiv macht.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Solar Carport Anbietern:
- pvDach*: Dieser Anbieter hat sich auf langlebige Doppelglasmodule spezialisiert, die sich sowohl für Dach- als auch Carport-Anlagen eignen. Ihre Robustheit macht sie besonders attraktiv für langlebige Carport-Lösungen.
- solarcarport*: Hier liegt der Fokus auf Solarglaslösungen, die nicht nur funktional, sondern auch optisch hochwertig sind. Der Anbieter bietet Solar Carports an, die sich nahtlos in moderne Umgebungen integrieren lassen.
- Parkplatz Photovoltaik*: Dieser Anbieter konzentriert sich auf großflächige Photovoltaik-Projekte wie Parkplätze oder gewerbliche Anlagen. Die Lösungen sind ideal für Kunden, die über den privaten Einsatz hinaus größere Flächen für die Solarstromerzeugung nutzen möchten. Mehr dazu unter parkplatz-photovoltaik.de.
Solar-Carport-Bausatz oder schlüsselfertig: Was ist günstiger?
Wer einen Solar-Carport plant, steht vor der grundsätzlichen Entscheidung: Bausatz zur Selbstmontage oder schlüsselfertiges System vom Fachbetrieb?
Ein Bausatz setzt handwerkliches Geschick voraus, spart aber erheblich. Die Montage durch einen Fachbetrieb schlägt laut Branchendaten mit rund 5.000 Euro zusätzlich zu Buche. Wer den Aufbau selbst übernimmt, kann die Gesamtkosten damit deutlich unter 20.000 Euro halten.
Schlüsselfertige Systeme sind teurer, bieten dafür aber Planungssicherheit: Statik, Elektroinstallation und Netzanmeldung übernimmt der Anbieter. Die meisten Anbieter arbeiten mit zertifizierten Partnerbetrieben, die den Carport in der Regel innerhalb von wenigen Tagen montieren.
📋Faustregel: Wer handwerklich versiert ist und Zeit mitbringt, spart mit dem Bausatz 3.000 bis 5.000 Euro. Wer Planungssicherheit, Garantieleistung und einen einzigen Ansprechpartner bevorzugt, ist mit einem schlüsselfertigen System besser bedient, auch wenn der Preis höher ausfällt.
Solar-Carport nachrüsten: Lohnt sich die Erweiterung eines bestehenden Carports?
Ein bestehender Carport lässt sich in vielen Fällen mit Photovoltaik nachrüsten, vorausgesetzt, die Statik trägt das zusätzliche Gewicht der Module. Standardmäßige Solarmodule wiegen 10 bis 20 kg pro Stück; bei einer 5-kWp-Anlage mit rund zwölf Modulen kommen schnell 150 bis 240 kg auf das Dach. Eine Statikprüfung durch einen Fachbetrieb wird daher vor der Nachrüstung dringend empfohlen.
Der Kostenvorteil der Nachrüstung liegt in der Einsparung der Carport-Konstruktion: Sie zahlen nur die Solarkomponenten (Module, Wechselrichter, Verkabelung, Montage), typischerweise 4.000 bis 8.000 Euro für eine 3 bis 5-kWp-Anlage. Wer direkt ein PV Carport als Komplettset kauft, spart im Vergleich zur separaten Lösung (Carport + nachträgliche PV-Anlage) 1.500 bis 3.000 Euro, da die Solarmodule die Dacheindeckung ersetzen und keine separate Dachabdichtung nötig ist.
Solar-Carport-Förderung 2026: Zuschüsse, KfW und Steuervorteile
Solar-Carports profitieren von denselben Förderprogrammen wie Dach-Photovoltaikanlagen. Vier Förderarten sind 2026 besonders relevant:
0 % Umsatzsteuer auf Solarkomponenten: Seit 2023 gilt für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp ein Nullsteuersatz. Das bedeutet: Module, Wechselrichter und Installation sind von der Mehrwertsteuer befreit und es ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 19 % auf die Solarkomponenten des Carports.
KfW-Programm 270: Es gibt zinsgünstige Kredite für die Anschaffung und Installation von Photovoltaikanlagen, auch auf Carports. Die Konditionen variieren je nach Laufzeit und Tilgungsvariante.
Regionale Förderprogramme: Viele Bundesländer und Kommunen bezuschussen Stromspeicher, Wallboxen oder die PV-Anlage selbst. Die Höhe variiert stark und Bayern, Baden-Württemberg und NRW haben teils eigene Speicherförderungsprogramme. Eine aktuelle Übersicht bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft.
Einkommensteuerbefreiung: Einnahmen aus der Einspeisung von Solarstrom aus Anlagen bis 30 kWp sind seit 2023 einkommensteuerfrei. Sie müssen Ihre Einspeisevergütung nicht mehr in der Steuererklärung angeben.
⚠️Wichtig: Die Förderung setzt voraus, dass der Solar-Carport nicht ausschließlich zum Zweck der Stromerzeugung errichtet wird, er muss eine tatsächliche Schutzfunktion für Fahrzeuge erfüllen, sonst entfällt die Einspeisevergütung.
Baugenehmigung für Solar-Carport: Was gilt in welchem Bundesland?
Ob ein Solar-Carport eine Baugenehmigung benötigt, hängt von Bundesland, Größe und Bauweise ab. Eine allgemeingültige Antwort gibt es leider nicht, denn die Landesbauordnungen regeln das jeweils unterschiedlich.
In den meisten Bundesländern ist ein standard Solar-Carport mit einer Grundfläche bis 50 m² genehmigungsfrei, wenn er nicht direkt an der Grundstücksgrenze steht und keine tragende Funktion für das Hauptgebäude übernimmt. Überschreitet die Grundfläche diesen Wert oder liegt der Carport im Außenbereich, ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich.
Unabhängig von der Baugenehmigungspflicht gilt für alle Solar-Carports: Die Photovoltaikanlage muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden, da sonst kein Anspruch auf Einspeisevergütung besteht.
⚠️Wichtig: Wer ohne erforderliche Baugenehmigung baut, riskiert je nach Bundesland Bußgelder bis zu 50.000 Euro sowie eine Rückbaupflicht. Klären Sie den Genehmigungsbedarf daher vor Baubeginn mit dem zuständigen Baurechtsamt Ihrer Gemeinde.





