Inhalt des Artikels
- Wie EEAktuell vergleicht
- Gibt es 2026 wirklich nachhaltige Banken: Der große Vergleich im Überblick
- Was ist eine nachhaltige Bank?
- Nachhaltigkeit Banken: Nicht alle Akteure halten, was sie versprechen
- Welche Konditionen bieten Banken mit nachhaltigem Anspruch im Vergleich?
- Kontoführung: Kosten, Gebühren und Konditionen im Bankenvergleich
- Girocard und Debitkarten: Kosten und Leistungen im Überblick
- Ihr Geld finanziert Solarparks statt Kohle
- Bargeldabhebung: Welche Konditionen bieten die Banken?
- Kreditkartenangebote: Was bieten die Banken?
- Sparprodukte: Tages- und Festgeld im Banken Vergleich
- Nachhaltigkeitsbewertung mit dem Fair Finance Guide
- Zwei Standbeine der nachhaltigen Banken: Kredite und Fonds
- Welche Produkte bieten nachhaltige Banken an?
- Vorteile und Herausforderungen: Warum eine nachhaltige Bank wählen?
- Tipps zur Wahl einer nachhaltigen Bank
Wie EEAktuell vergleicht
Bei EEAktuell legen wir höchsten Wert auf unabhängig recherchierte Vergleiche und transparente Einblicke für unsere Leser:innen. Wir zeigen Ihnen die besten Optionen für Ihre nachhaltige Bank, einschließlich der wichtigsten Kennzahlen zu Zinsen, Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Dabei verzichten wir bewusst auf übermäßige Fachkomplexität und konzentrieren uns auf die Fakten, die für normale Verbraucher:innen wirklich entscheidend sind. So können Sie alltagsnah und ohne Umwege die richtige Entscheidung für Ihr Geld treffen.
Unser PLV-Sieger: TomorrowBank
Die Tomorrow Bank ist unsere Gesamtempfehlung für alle, die sparen und dabei keine Abstriche bei den Konditionen machen wollen. Mit einem kostenlosen Girokonto (bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 500 Euro) und einem der höchsten FFG-Scores Deutschlands bekommen Sie hier das komplette Paket und gutes Gewissen inklusive.
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Die UmweltBank überzeugt seit rund 30 Jahren als feste und verlässliche Größe auf dem deutschen Bankenmarkt. Laut eigenen Angaben unterstützt Ihr Geld bei der UmweltBank ausschließlich erneuerbare Energien und damit verbundene Projekte – und ist somit eine mögliche Wahl für eine zukunftssichere Geldanlage und Banking mit Fokus auf Erneuerbare Energien.
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Gibt es 2026 wirklich nachhaltige Banken: Der große Vergleich im Überblick
Mit fortschreitendem Klimawandel und einer verstärkten Fokussierung auf nachhaltige Lebensweisen rücken auch Banken und Finanzdienstleistungen zunehmend in den Blickpunkt der Konsumierenden. Doch wie nachhaltig sind die Angebote der Banken im Jahr 2026 tatsächlich? Und welche Kosten und Vorteile bringen nachhaltige Konten mit sich?
Unser großer Bankenvergleich bietet eine detaillierte Analyse der Banken in Deutschland, die mit einem besonderen Fokus auf Umwelt- und Sozialkriterien werben. Dabei haben wir Kriterien wie Gebühren und Leistungen für Sie verglichen, um Ihnen einen optimalen Überblick über die aktuellen Angebote zu geben und die richtige Bank für Ihre Bedürfnisse zu finden. Im Jahr 2026 haben viele dieser Banken ihre Ansätze weiterentwickelt. So bietet die UmweltBank mittlerweile ebenfalls ein Girokonto an.
Unser Vergleich hilft Ihnen dabei, die aktuellen Entwicklungen und Angebote der nachhaltigen Banken im Jahr 2026 zu verstehen und eine fundierte Entscheidung für Ihre finanziellen Bedürfnisse zu treffen.
Was ist eine nachhaltige Bank?
Eine nachhaltige Bank zeichnet sich durch einen bewussten Umgang mit ökologischen und sozialen Ressourcen aus. Dabei stehen ethische Geldanlagen, die Unterstützung umweltfreundlicher Projekte und das Engagement für soziale Gerechtigkeit im Vordergrund. Kund:innen, die sich für eine nachhaltige Bank entscheiden, möchten sicherstellen, dass ihr Geld sinnvoll und im Einklang mit ihren eigenen Werten eingesetzt wird.
Der Bankenvergleich zeigt jedoch, dass die Angebote und Konditionen der verschiedenen Banken stark variieren. Während einige Institute umfassende Leistungen zu relativ geringen Kosten anbieten, fokussieren sich andere Banken stärker auf ethische Geldanlagen und verzichten auf klassische Produkte. Der folgende nachhaltige Banken Vergleich erläutert im Detail die Unterschiede und bietet Orientierungshilfe.
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Nachhaltigkeit Banken: Nicht alle Akteure halten, was sie versprechen
Zunächst wollen wir klarstellen, dass nicht alle Banken in diesem Vergleich auch als nachhaltig eingestuft wurden. Während einige Banken einen klaren Fokus auf Investitionen in erneuerbare Energien legen, steht das Thema bei anderen Banken nicht im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie.
Ein wichtiges Kriterium ist der FairFinance-Nachhaltigkeitsscore, der einen Eindruck davon vermittelt, wie stark sich die jeweiligen Banken für diese Themen engagieren. Hierbei fällt auf, dass die GLS Bank mit einem Score von 98 herausragt. Sie verfolgt eine konsequent nachhaltige Unternehmenspolitik und legt großen Wert auf Transparenz. Auch die Ethik Bank erreicht mit einem Score von 90 eine hohe Bewertung und überzeugt durch ein Gesamtkonzept. Die DKB (55) und ING (56) werden nur im mittleren Bereich eingestuft. Bei der Consorsbank und Umweltbank fehlen genaue Angaben zum FairFinance-Score.
Welche Konditionen bieten Banken mit nachhaltigem Anspruch im Vergleich?
Um die eine nachhaltige Bank mit der nächsten vergleichen zu können, gilt es gewisse Aspekte zu beachten. Um langfristig und vor allem nachhaltig investieren zu können, reicht der einfache Blick auf Nachhaltigkeits-Scores nicht aus. Welche das sind, weshalb ein Blick auf diese Faktoren bei der Wahl der besten Bank notwendig ist und welche Bank in jeder Kategorie die Nase vorn hat, erfahren Sie hier.
Kontoführung: Kosten, Gebühren und Konditionen im Bankenvergleich
Hier unterscheiden sich die Angebote der Banken erheblich, insbesondere hinsichtlich der monatlichen Gebühren und der Bedingungen, unter denen ein Konto kostenlos geführt werden kann.
- Consorsbank und DKB bieten ein kostenloses Girokonto an, wenn ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro vorhanden ist. Damit sprechen sie vor allem Kund:innen an, die ein regelmäßiges Einkommen haben.
- Die GLS Bank erhebt eine Kontoführungsgebühr von 3,80 Euro pro Monat. Die GLS Bank legt großen Wert darauf, Projekte im Bereich erneuerbare Energien, sozialer Infrastruktur und ökologischer Landwirtschaft zu unterstützen, weshalb ein zusätzlicher „GLS Beitrag“ von 5 Euro pro Monat für Personen ab 28 Jahren anfällt. Dieser Beitrag wird zur Unterstützung des gesellschaftlichen Wirkens erhoben und die Verwendung wird in der Satzung festgelegt. Kontoinhaber:innen unter 18 Jahren zahlen keine Gebühren, wobei Kontoinhaber:inner bis 27 nur einen Euro zahlen.
- Die Umweltbank bietet im ersten Jahr ein kostenfreies Girokonto. Ab dem zweiten Jahr kostet es 4,90 Euro pro Monat.
- Die Ethik Bank liegt mit 8,50 Euro pro Monat im ähnlichen Bereich wie die GLS Bank.
- Die ING bietet ein kostenfreies Girokonto, wenn ein monatlicher Geldeingang von 1.000 € vorhanden ist.
Bei der Entscheidung für eine nachhaltige Bank sollten Kund:innen daher genau abwägen, welche Leistungen sie benötigen und inwiefern sie bereit sind, für ein nachhaltiges Angebot eine monatliche Gebühr zu entrichten.
Girocard und Debitkarten: Kosten und Leistungen im Überblick
Ein Bankenvergleich sollte auch die Gebühren für Girocards und Debitkarten berücksichtigen, da diese für viele Bankgeschäfte notwendig sind:
- Die Consorsbank bietet eine freie Kartenwahl und kostenfreie Debit- und Girokarten.
- Bei comdirect kostet die Girocard 1 Euro pro Monat.
- Die DKB Girocard kostet 0,99 Euro pro Monat.
- Die GLS Bank berechnet eine Gebühr von 1,25 Euro pro Monat.
- Die ING-Girocard kostet 1,49 Euro pro Monat.
Bei der Ethik Bank wird ab dem 2. Jahr eine Gebühr von 15 Euro pro Jahr für die Debitkarte fällig.
Die Umweltbank bietet die physische Girocard bis Ende 2026 kostenlos an, danach kostet diese 9 Euro pro Jahr.
Ihr Geld finanziert Solarparks statt Kohle
Die UmweltBank investiert Kundengelder in erneuerbare Energien und bezahlbaren Wohnraum. Daher gehört sie laut Stiftung Warentest zu den nachhaltigsten Banken Deutschlands.
Bargeldabhebung: Welche Konditionen bieten die Banken?
Ein entscheidendes Kriterium im Bankenvergleich ist die Möglichkeit, weltweit kostenlos Bargeld abzuheben:
- Die DKB ermöglicht kostenfreie Abhebungen an Automaten.
- Die comdirect bietet je nach Modell ab drei kostenlose Abhebungen weltweit pro Monat an. Danach fallen Gebühren von 4,90 Euro pro Abhebung an.
- Die Ethik Bank bietet kostenfreie Bargeldabhebungen an über 14.000 Automaten der Volksbanken und Raiffeisenbanken an.
- Die ING ermöglicht kostenfreie Abhebungen ab 50 € an 97 % der Geldautomaten in Deutschland und der Euro-Länder.
Die Konditionen variieren also stark, und Kund:innen sollten die Abhebungsgebühren und Konditionen ihrer nachhaltigen Bank im Blick behalten, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
Kreditkartenangebote: Was bieten die Banken?
Kreditkarten gehören zu den gängigen Bankdienstleistungen. Auch hier gibt es große Unterschiede:
- Die Consorsbank bietet eine Visa Gold Kreditkarte für 9 Euro pro Monat an.
- Die GLS Bank erhebt 30 Euro pro Jahr für eine Kreditkarte, was vergleichsweise günstig ist.
- Bei der Ethik Bank fällt eine Gebühr von 35 Euro im Jahr an, wobei die Karte ab einem Jahresumsatz von 4.000 Euro kostenlos wird.
- Die DKB berechnet 2,49 Euro pro Monat für die Kreditkarte.
- Die Umweltbank bietet eine MasterCard, die im ersten Jahr kostenfrei ist und ab dem zweiten Jahr 49 Euro jährlich kostet.
- Die comdirect Kreditkarte ist für 1,90 Euro pro Monat erhältlich.
Hier zeigt sich, dass sich die Kosten und Konditionen der nachhaltigen Banken je nach Anbieter erheblich unterscheiden, weshalb ein gründlicher Bankenvergleich sinnvoll ist.
Sparprodukte: Tages- und Festgeld im Banken Vergleich
Neben den klassischen Bankdienstleistungen bieten viele Banken auch Sparprodukte wie Tages- und Festgeld an:
- Die Consorsbank bieten Tagesgeldzinsen von bis zu 3,8 % p.a. an.
- Die Umweltbank bietet einen 6-monatigen Aktionszins im Tagesgeld von 3 % an.
- Die GLS Bank bietet Tagesgeldzinsen von bis zu 1,5 % p.a. als Mitglied an.
- Bei Ethik Bank legt die Tagesgeldzinsen 1,75 % p.a. für drei Monate fest, während die ING bis zu 3,75 % p.a. für vier Monate garantiert.
Wichtig: Die Tages- und Festgeldsätze können sich kurzfristig ändern, weshalb keine Garantie für die oben genannten Werte übernehmen. Informationen zu aktuellen Zinssätzen finden Sie in unserem aktuellen Tagesgeld-Vergleich oder bei unseren Festgeld-Konditionen im Vergleich.
Die verschiedenen Zinsangebote zeigen, dass es sich lohnt, bei der Wahl der nachhaltigen Bank auf die Konditionen für Tages- und Festgeld zu achten. Jedoch geht es nicht nur um Tagesgeld oder Festgeld, sondern auch das Angebot an ETFs im Depot ist wichtig. Hier kann ein ETF-Sparplan-Vergleich nachhaltiger Banken Aufschluss über die besten Angebote und Strategien geben.
Unser umfassender Bankenvergleich zeigt, dass die Nachhaltigkeit und Konditionen der verschiedenen Banken erhebliche Unterschiede aufweisen. Durch einen detaillierten Vergleich der Gebühren, Sparprodukte und Konditionen lässt sich die passende nachhaltige Bank für die individuellen Bedürfnisse finden. Kund:innen sollten sich daher die Zeit nehmen, um die Angebote genau zu vergleichen und so eine fundierte Entscheidung zu treffen, die neben ihren finanziellen Zielen auch mit den eigenen Werten und Überzeugungen zusammenpassen.
Nachhaltigkeitsbewertung mit dem Fair Finance Guide
Ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung von nachhaltigen Banken ist der Fair Finance Guide von Facing Finance e.V. Die Initiative nimmt die Praktiken von Banken und Sparkassen genauer unter die Lupe und bewertet sie anhand unterschiedlicher Kriterien. Dabei fließen sowohl die Selbstverpflichtungen der Finanzinstitute als auch ihre tatsächlichen Geschäftsgebaren ein. Mindestens einmal pro Jahr aktualisiert Facing Finance die Bewertungen, sodass Kund:innen stets auf dem aktuellen Stand über die Bank Nachhaltigkeit bleiben.
Wie setzt sich die Bewertung zusammen?
Der Fair Finance Guide analysiert die Nachhaltigkeitspraktiken von Banken in diversen Bereichen, die sowohl ökologische als auch soziale Aspekte abdecken. Im nachhaltige Banken Vergleich werden die Bewertungen in folgenden Bereichen dargestellt:
- Klimaschutz: Wie stark engagiert sich die Bank in Sachen Klimaschutz? Investiert sie in erneuerbare Energien und klimafreundliche Projekte
- Korruption: Hat die Bank strikte Richtlinien, um Korruption zu verhindern? Engagiert sie sich gegen Bestechung?
- Gender Equality: Unterstützt die Bank Gleichberechtigung und Frauenrechte?
- Menschenrechte und Arbeitsrechte: Achtet die Bank auf faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Menschenrechten?
- Natur & Umwelt: Setzt die Bank sich für den Schutz von natürlichen Ressourcen und Biodiversität ein?
- Steuern: Verfolgt die Bank eine verantwortungsvolle Steuerstrategie und meidet sie Steuerflucht?
- Rüstung, Nahrungsmittel, Forstwirtschaft, Bergbau, Öl & Gas, Energieerzeugung: Schließt die Bank Investitionen in kontroverse Sektoren wie Waffen, industrielle Landwirtschaft oder fossile Brennstoffe aus?
- Transparenz & Rechenschaft: Kommuniziert die Bank ihre Geschäftspraktiken und Nachhaltigkeitsziele offen?
Die oben genannten Kriterien ermöglichen es Verbraucher:innen, die Nachhaltigkeit verschiedener Banken besser einzuschätzen und eine informierte Entscheidung zu treffen. Die Nachhaltigkeitsbewertung des Fair Finance Guide ist unabhängig, gemeinnützig und wird ohne Einflussnahme durch Unternehmen oder Banken durchgeführt.
Was macht eine „grüne“ Bank aus?
Nachhaltige Banken zeichnen sich durch klare Ausschlusskriterien aus. Sie vermeiden Investitionen in Sektoren wie Kohle, Atomkraft und Waffen und vergeben keine Kredite an Unternehmen, die gegen Arbeits- oder Menschenrechte verstoßen. Auch Branchen wie Gentechnik und industrielle Tierhaltung stehen auf der Ausschlussliste. Banken wie die GLS Bank setzen zudem sogenannte „Positivkriterien“ ein, die definieren, in welchen Bereichen die Bank aktiv sein will – beispielsweise bei der Finanzierung von erneuerbaren Energien, sozialem Wohnungsbau, Bauen oder der Förderung der Biolandwirtschaft.
Zwei Standbeine der nachhaltigen Banken: Kredite und Fonds
Eine nachhaltige Bank verfolgt ihre Ziele auf zwei Ebenen ihrer Geschäftspolitik: Kredite und Anlagen. Im Bereich der Kreditvergabe beschränken nachhaltige Banken ihre Unterstützung für kontroverse Branchen oder schließen sie komplett aus. So wird sichergestellt, dass Kredite nur an Unternehmen gehen, die zu den Werten und Nachhaltigkeitszielen der Bank passen. Dadurch tragen nachhaltige Banken aktiv zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft bei.
Daneben legt eine nachhaltige Bank auch die Gelder ihrer Kund:innen in verschiedenen Anlagen an. Dies kann durch Direktinvestments in Solar- oder Windparks oder durch selbst aufgelegte nachhaltige Fonds geschehen. Diese Fonds werden streng kontrolliert und schließen problematische Sektoren wie Rüstung oder fossile Energien konsequent aus. Trotz kurzfristiger Marktschwankungen können sich nachhaltige Fonds langfristig ebenfalls stabil entwickeln und so der allgemeinen Performance des Marktes entsprechen.

Welche Produkte bieten nachhaltige Banken an?
Für viele stellt sich die Frage, ob eine nachhaltige Bank eine traditionelle Hausbank ersetzen kann. Die Antwort ist in vielen Fällen: Ja. Nachhaltige Banken bieten ein breites Produktportfolio, darunter Girokonten, Tages- und Festgeld, Konsumentenkredite sowie Karten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr wie Giro-, Debit- oder Kreditkarten. Die Produkte unterscheiden sich zwar hinsichtlich Konditionen und Gebühren von Bank zu Bank, doch für Anleger:innen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, gibt es heute eine Vielzahl von Alternativen zur klassischen Geschäftsbank.
Im Bereich der Kontoführung gibt es eine klare Vielfalt: Während einige Banken kostenlose Kontoführung bei bestimmten Voraussetzungen (z.B. Mindestgeldeingang) anbieten, verlangen andere monatliche Gebühren. Zudem sollten sich Kund:innen die genauen Konditionen für Girocards und Kreditkarten ansehen, da diese Kosten sich deutlich unterscheiden können.
Vorteile und Herausforderungen: Warum eine nachhaltige Bank wählen?
Der größte Vorteil einer nachhaltigen Bank ist der positive Beitrag, den sie für Umwelt und Gesellschaft leistet. Kund:innen können sicher sein, dass ihr Geld laut den Richtlinien der Bank investiert wird. Zudem setzen viele nachhaltige Banken auf Transparenz und Kommunikation, sodass Anleger:innen stets informiert sind, wie und wo ihr Geld eingesetzt wird.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen. In einigen Fällen können die Kontoführungsgebühren oder Kosten für bestimmte Leistungen höher sein als bei herkömmlichen Banken. Zudem kann es vorkommen, dass das Filialnetz kleiner ist und der Zugang zu Bargeld weniger komfortabel ist. Diese Aspekte sollte man abwägen, um die für sie passende Bank zu finden.
Tipps zur Wahl einer nachhaltigen Bank
- Nachhaltigkeitsansatz prüfen: Man sollte den Nachhaltigkeitsansatz der Bank genau prüfen. Achten Sie darauf, welche Ausschluss- und Positivkriterien die Bank verwendet und welche Bereiche sie fördert.
- Produktportfolio analysieren: Vergleichen Sie die angebotenen Produkte der Banken, wie Girokonten, Sparprodukte und Kreditkarten. Passen diese zu Ihren individuellen Bedürfnissen?
- Kosten und Gebühren vergleichen: Auch bei nachhaltigen Banken lohnt sich ein genauer Blick auf die Gebührenstruktur. Finden Sie heraus, welche Bank für Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
- Transparenz und Kommunikation nutzen: Nachhaltige Banken legen großen Wert auf Transparenz. Nutzen Sie diese Offenheit, um mehr über die Investitions- und Kreditvergabepraktiken der Bank zu erfahren.