Was kann ich zur Energiewende beitragen? 10 hilfreiche Tipps

Eine Nahaufnahme eines Solarmoduls auf einem Schrägdach, im Hintergrund stehen Palmen. (Foto: Kindel Media/Pexels)
Die Energiewende ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren und somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. In diesem Artikel finden Sie 10 praktische Tipps, wie Sie aktiv an der Energiewende mitwirken können, inklusive konkreter Zahlen, die zeigen, wie groß das Einsparpotenzial wirklich ist.
Abbildung einer Glühbirne, in der grüne Blätter wachsen, die umweltfreundliche Ideen oder nachhaltige Energie symbolisieren.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Auch kleine Maßnahmen zählen: Das Austauschen alter Haushaltsgeräte und das Zurücklegen kurzer Strecken mit dem Fahrrad sparen nicht nur bares Geld, sondern auch den Ausstoß von Treibhausgasen.
  2. Der Staat fördert mit: Viele größere Maßnahmen, wie eine Gebäudesanierung, werden durch Programme wie die BEG-Förderung oder KfW-Programme finanziell unterstützt.
  3. Ohne Bewusstsein keine Wende: Technische Lösungen allein reichen nicht. Wer sein Wissen im eigenen Umfeld weitergibt, erzeugt einen Multiplikatoreffekt, der über die eigene Einsparung weit hinausgeht.
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Inhaltsverzeichnis

Energiewende Definition

Die Energiewende bezeichnet den Übergang von der Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas zu erneuerbaren Energien wie Windkraft, Solarenergie, Wasserstoff, Wasserkraft und Biomasse. Ziel der Energiewende ist es, die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen zu verringern und die Umweltauswirkungen, insbesondere die Treibhausgasemissionen, zu reduzieren. Die Energiewende ist ein zentraler Bestandteil globaler Bemühungen, den Klimawandel zu bekämpfen und die Energieeffizienz zu erhöhen.

10 Tipps zur Unterstützung der Energiewende

Sie müssen nicht gleich Ihr ganzes Leben umkrempeln, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Oft sind es schon kleine Veränderungen im Alltag, die in der Summe einen großen Unterschied machen. Die folgenden zehn Tipps zeigen Ihnen konkret, wo die größten Einsparpotenziale liegen.

1. Stromfressende Geräte austauschen

Alte Haushaltsgeräte gehören zu den größten Energiefressern im eigenen Zuhause. Insbesondere ältere Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler verbrauchen oft ein Vielfaches dessen, was moderne Geräte benötigen. Dass dies nicht einfach nur leere Behauptungen sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Laut GASAG verbraucht ein 20 Jahre alter Kühlschrank rund 330 kWh pro Jahr, während moderne Geräte mit 90 bis 125 kWh auskommen.

Ähnlich sieht es bei Waschmaschinen aus. Modelle, die älter als 10 Jahre sind, verbrauchen oftmals jenseits von 200 kWh, während die modernen Gegenstücke nur zwischen 100 und 150 kWh verbrauchen.

Der Austausch dieser veralteten Geräte gegen moderne, energieeffiziente Modelle ist daher eine der effektivsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch im Haushalt nachhaltig zu reduzieren. Die Steigerung der Energieeffizienz im Haushalt ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende. Durch solche Energieeinsparungen können wir Ressourcen schonen und eine zukunftsfähige Energiestrategie unterstützen.

Extra-Tipp: Nutzen Sie ein Strommessgerät, um den Verbrauch Ihrer alten Geräte zu messen. Solche Geräte können Sie sich laut Verbraucherzentrale bei Verbraucherzentralen, Baumärkten oder Energieversorgern ausleihen.

2. Mobilität neu denken

Die Neugestaltung unserer Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltigere Zukunft. In vielen Gesellschaften sind wir an eine Autokultur gewöhnt, die viel Raum verbraucht. So trägt der Verkehr in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 22 % zum gesamten Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bei.

Balkendiagramm, das den Anteil des Verkehrs an den Treibhausgasemissionen in Deutschland von 1990 bis 2021 zeigt. Trotz des allgemeinen Rückgangs aufgrund der Energiewende steigt der Anteil des Verkehrs von 13 % auf 22 %, da die Gesamtemissionen von 1.251 auf 672 Millionen Tonnen sinken.
Anteil des Verkehrs an den Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Quelle: Umweltbundesamt

Ein zentraler Schritt dabei ist, wenn möglich auf das Auto zu verzichten und stattdessen auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen. Öffentliche Verkehrsmittel bieten eine effiziente Möglichkeit, sich in städtischen Gebieten fortzubewegen und dabei den individuellen Autoverkehr zu reduzieren. Durch die Nutzung von Bussen, Straßenbahnen oder U-Bahnen können nicht nur Staus vermieden, sondern auch Emissionen gesenkt werden.

Darüber hinaus gewinnt das Fahrrad als Verkehrsmittel immer mehr an Bedeutung. Kurze Strecken lassen sich häufig sogar schneller mit dem Fahrrad zurücklegen als mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Durch den Einsatz von Fahrrädern wird nicht nur Energie gespart, sondern auch die eigene Gesundheit gefördert und die lokale Umweltbelastung verringert. Laut Umweltbundesamt lassen sich die Treibhausgas-Emissionen pro Personenkilometer um 166g reduzieren.

Carsharing ist eine weitere Option, um den individuellen Autoverkehr zu reduzieren. Anstatt ein eigenes Fahrzeug zu besitzen, können mehrere Personen sich ein Auto teilen und so Ressourcen effizienter nutzen. Moderne Carsharing-Modelle ermöglichen es, Fahrzeuge flexibel und bedarfsgerecht zu nutzen, ohne die mit dem Besitz eines Autos verbundenen Kosten und Umweltauswirkungen.

Der Übergang zu Elektroautos ist ebenfalls ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Mobilität. Elektrofahrzeuge produzieren im Betrieb keine schädlichen Emissionen und tragen somit zur Verbesserung der Luftqualität bei. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien für die Stromerzeugung können Elektroautos sogar nahezu emissionsfrei betrieben werden, was einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

3. Regional und saisonal einkaufen

Der Transport von Produkten über weite Strecken verursacht nicht nur erhebliche CO2-Emissionen, sondern beansprucht auch eine beträchtliche Menge an Energie. Durch den Kauf von regionalen und saisonalen Produkten können wir diese Emissionen erheblich reduzieren, da die Transportwege deutlich kürzer sind. Statt Lebensmittel oder andere Waren um den Globus zu verschicken, werden sie lokal angebaut oder hergestellt und somit wesentlich ressourcenschonender zu uns gebracht.

Darüber hinaus unterstützt der Kauf regionaler Produkte die lokale Wirtschaft und trägt zur Stärkung der regionalen Gemeinschaft bei. Kleinere Landwirte und Produzenten profitieren von einer nachhaltigen Nachfrage nach ihren Erzeugnissen, was wiederum zur Erhaltung von Arbeitsplätzen und Traditionen in ländlichen Regionen beiträgt. Durch den direkten Kontakt zu den Produzenten können Verbraucher außerdem transparenter nachvollziehen, unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt wurden, und somit bewusstere Kaufentscheidungen treffen.

Der saisonale Einkauf hat auch ökologische Vorteile. Durch die Auswahl von saisonalen Produkten können wir vermeiden, dass Lebensmittel in energieintensiven Gewächshäusern angebaut oder unter Einsatz von Pestiziden und Herbiziden erzeugt werden. Indem wir uns an den natürlichen Jahreszyklus anpassen und Lebensmittel dann konsumieren, wenn sie in unserer Region reif und verfügbar sind, können wir nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch von frischeren und geschmackvolleren Produkten profitieren.

Eine Frau steht an einem Marktstand vor Gemüse und Obst. (Foto: Clem Onojeghuo/Pexels)
Regional angebautes Obst und Gemüse hilft der Energiewende. (Foto: Clem Onojeghuo/Pexels)

4. Wärmeverlust in Gebäuden reduzieren

Die Heizung ist laut Umweltbundesamt der größte Hebel, um den privaten Energieverbrauch zu reduzieren, denn in diesem Bereich liege rund 70 % des gesamten Energieverbrauchs. Eine effiziente Gebäudedämmung trägt dazu bei, den Wärmeverlust durch Wände, Dach, Fenster und Böden zu minimieren. Indem Wärme im Gebäudeinneren gehalten wird, kann der Bedarf an Heizenergie deutlich reduziert werden. Dies führt nicht nur zu Kosteneinsparungen für die Bewohner, sondern auch zu einer geringeren Umweltbelastung durch den Betrieb von Heizungsanlagen.

Die Investition in hochwertige Dämmmaterialien und deren fachgerechte Installation sind entscheidend, um eine effiziente Wärmedämmung zu gewährleisten. Moderne Materialien wie expandiertes Polystyrol (EPS), Mineralwolle oder Holzfaserdämmplatten bieten eine hohe Wärmedämmleistung und tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. Darüber hinaus können auch innovative Technologien wie Vakuumisolationspaneele (VIPs) oder aerogelbasierte Dämmstoffe verwendet werden, um besonders hohe Dämmwerte zu erreichen.

Wichtig: Überprüfen Sie regelmäßig Fenster und Türen auf undichte Stellen und dichten Sie diese gegebenenfalls ab. Selbst kleine Maßnahmen können den Wärmeverlust deutlich verringern.

5. Heizkörper entlüften und richtig heizen

Beim Entlüften der Heizkörper werden Luftblasen aus dem Heizungssystem entfernt, die die effiziente Wärmeübertragung behindern können. Durch dieses einfache Verfahren wird sichergestellt, dass die Heizkörper optimal arbeiten und die Wärme gleichmäßig im Raum verteilen können. Ein effizient arbeitendes Heizungssystem benötigt weniger Energie, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, was zu einer Senkung der Heizkosten führt.

Zusätzlich zum Entlüften der Heizkörper ist es wichtig, die Raumtemperatur individuell und bedarfsgerecht einzustellen. Programmierbare Thermostate ermöglichen es, die Heizzeiten entsprechend dem täglichen Zeitplan und den individuellen Vorlieben anzupassen. Dadurch können unnötiges Heizen während der Abwesenheit vermieden und die Heizkosten gesenkt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das bewusste Heizen einzelner Räume. Nicht jeder Raum muss auf die gleiche Temperatur geheizt werden. Eine differenzierte Einstellung der Raumtemperatur entsprechend der Nutzung und den individuellen Bedürfnissen trägt zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Zum Beispiel können in selten genutzten Räumen die Temperaturen etwas niedriger gehalten werden, während sich in Aufenthaltsräumen eine angenehme Temperatur befindet.

6. Weniger warmes Wasser verbrauchen

Die Senkung des Warmwasserverbrauchs ist ein wesentlicher Schritt zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Haushalt und zur Förderung der Energiewende. Warmwasser wird in vielen Bereichen des täglichen Lebens verwendet, sei es zum Duschen, Geschirrspülen oder Wäschewaschen. Dabei verbraucht das Erwärmen des Wassers eine beträchtliche Menge Energie.

Um diesen Verbrauch zu reduzieren, gibt es verschiedene effektive Maßnahmen. Der Einsatz von wassersparenden Duschköpfen und Armaturen mit Durchflussbegrenzung ermöglicht es, den Wasserverbrauch beim Duschen und Spülen erheblich zu senken, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Durch bewusstes Verhalten, wie das Schließen von Wasserhähnen, wenn sie nicht benötigt werden, und das effiziente Spülen und Waschen von Geschirr und Wäsche, kann ebenfalls viel Wasser und Energie eingespart werden.

Ein junges Mädchen und eine Frau stehen in einem hellen Raum mit einer Heizung. (Foto: Снежана/Pexels)
Richtiges Heizen hilft ebenfalls bei der Energiewende. (Foto: Снежана/Pexels)

7. Bewusster Umgang mit elektrischen Geräten

Elektrische Geräte wie Fernseher, Computer, Küchengeräte und Unterhaltungselektronik sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, verbrauchen jedoch oft auch im Standby-Modus oder bei Nichtgebrauch Strom.

Das konsequente Ausschalten von elektrischen Geräten bei Nichtgebrauch und das Vermeiden der Standby-Funktion können den Stromverbrauch erheblich senken. Viele Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus eine beträchtliche Menge Strom, ohne dass sie aktiv genutzt werden. Laut Verbraucherzentrale darf die Stand-by-Leistung neuerer Geräte nach EU-Vorgabe zwar nur noch bis zu 0,5 Watt betragen, bei älteren Geräten kann sie jedoch deutlich höher liegen, zwischen 0,5 und 10 Watt pro Gerät.

8. In erneuerbare Energien investieren

Die Investition in erneuerbare Energien wie Solarenergie oder Windenergie ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um zur Energiewende beizutragen. Diese Technologien nutzen natürliche Ressourcen wie Sonnenlicht oder Wind, um saubere und nachhaltige Energie zu erzeugen, ohne dabei fossile Brennstoffe zu verbrauchen oder CO2-Emissionen zu verursachen.

Insbesondere die Installation von Photovoltaikanlagen oder Solarthermie kann eine bedeutende Rolle bei der Reduzierung des eigenen Energieverbrauchs spielen. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um, während Solarthermieanlagen die Sonnenwärme nutzen, um Wasser zu erwärmen oder Heizsysteme zu unterstützen. Beide Technologien ermöglichen es, einen Teil oder sogar den gesamten Energiebedarf eines Haushalts durch saubere und erneuerbare Energie zu decken.

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Doch nicht nur Eigenheimbesitzer können in erneuerbare Energien investieren. Auch Menschen ohne direkten Zugang zu Dachflächen oder eigenen Grundstücken haben die Möglichkeit, sich an Bürgerenergiegenossenschaften oder Crowdfunding-Projekten für erneuerbare Energien wie Solarenergie und Co. zu beteiligen. Diese Projekte ermöglichen es, in größere Photovoltaik- oder Windenergieanlagen zu investieren und damit Teil der Energiewende zu werden, auch ohne eine eigene Anlage betreiben zu müssen.

Durch die Nutzung erneuerbarer Energien können Haushalte nicht nur unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden, sondern auch langfristig Kosten sparen. Nach einer anfänglichen Investition amortisieren sich Solaranlagen oft innerhalb weniger Jahre durch die eingesparten Energiekosten und die Einspeisevergütungen für ins Netz eingespeisten Strom.

Windmühlen stehen in einer Reihe vor blauem Himmel mit einigen Wolken. (Foto: Kervin Edward Lara/Pexels)
Windenergiepark, der zur Energiewende beiträgt. (Foto: Kervin Edward Lara/Pexels)

9. Smart Home-Technologien clever nutzen

Die Nutzung von Smart Home-Technologien bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Energieverbrauch im Haushalt zu optimieren und gleichzeitig Komfort und Bequemlichkeit zu verbessern. Intelligente Thermostate zum Beispiel ermöglichen es, die Raumtemperatur automatisch zu regulieren und an den individuellen Lebensstil anzupassen. Durch die Programmierung von Heiz- und Kühlzeiten entsprechend dem täglichen Zeitplan können unnötige Energieverluste vermieden und die Heiz- und Kühlkosten gesenkt werden.

Bewegungssensoren können verwendet werden, um die Beleuchtung in Räumen automatisch ein- und auszuschalten, wenn sich Personen im Raum befinden oder ihn verlassen. Dadurch wird sichergestellt, dass Licht nur dann verwendet wird, wenn es wirklich benötigt wird, und unnötiger Energieverbrauch vermieden wird. Zusätzlich können intelligente Beleuchtungssysteme dimmbar sein, um die Helligkeit an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen und so zusätzliche Energieeinsparungen zu erzielen.

Fernsteuerungssysteme ermöglichen es den Nutzern, ihre Haushaltsgeräte und -systeme von überall aus zu steuern und zu überwachen. Dies kann es ermöglichen, den Energieverbrauch zu optimieren, indem Geräte nur dann eingeschaltet werden, wenn sie benötigt werden, oder durch die gezielte Nutzung von Standby-Modi. Zum Beispiel können Benutzer ihre Heizung oder Klimaanlage einschalten, bevor sie nach Hause kommen, um sicherzustellen, dass die gewünschte Raumtemperatur bei ihrer Ankunft erreicht ist, ohne dass die Heiz- oder Kühlungseinheit den ganzen Tag über läuft.

10. Bewusstsein schaffen

Indem wir unser Wissen und unsere Erfahrungen zum Thema Energiewende mit Familie, Freunden und Bekannten teilen, können wir dazu beitragen, das Bewusstsein für die Dringlichkeit und die Möglichkeiten einer nachhaltigen Energiezukunft zu stärken. Dies kann durch informelle Gespräche, das Teilen von Informationen in sozialen Medien, das Organisieren von Informationsveranstaltungen oder das Mitwirken an lokalen Initiativen geschehen.

Aufklärung und Sensibilisierung können uns Menschen dazu ermutigen, ihren eigenen Energieverbrauch zu überdenken und umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen. Dies kann dazu beitragen, dass mehr Menschen Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien in ihrem eigenen Leben umsetzen.

Zusätzlich kann das Teilen von Wissen und Erfahrungen dazu beitragen, gemeinsame Ziele zu setzen und kollektive Aktionen zur Förderung der Energiewende zu initiieren. Indem wir uns mit anderen zusammenschließen und uns gegenseitig unterstützen, können wir eine größere Wirkung erzielen und gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft aufbauen.

Fazit: Was ist die Energiewende und wie können wir sie aktiv mitgestalten?

Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der jeder Einzelne durch bewusstes Handeln einen wertvollen Beitrag leisten kann. Von der Umstellung auf energieeffiziente Haushaltsgeräte über nachhaltige Mobilität bis hin zum bewussten Umgang mit Warmwasser und elektrischen Geräten: kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Die Investition in erneuerbare Energien, die Nutzung staatlicher Förderprogramme und das Schaffen von Bewusstsein für den Klimaschutz sind weitere wichtige Schritte, um die Energiewende aktiv voranzutreiben. Gemeinsam können wir durch den gezielten Einsatz der oben genannten Tipps eine nachhaltigere Zukunft gestalten und unseren Planeten schützen.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich eine Solaranlage auch für Mieter?

Balkonkraftwerke ermöglichen es auch Mietern, eigenen Strom zu erzeugen. Zudem können sich Mieter an Bürgerenergiegenossenschaften oder Crowdfunding-Projekten für erneuerbare Energien beteiligen und so in größere Solar- oder Windenergieanlagen investieren.

Welcher einzelne Tipp bringt am meisten?

Gemessen an der CO₂-Einsparung haben die Installation einer Photovoltaikanlage und die energetische Gebäudesanierung den größten Effekt. Laut Umweltbundesamt macht die Heizenergie rund 17 Prozent des persönlichen CO₂-Fußabdrucks aus. Eine gute Dämmung kann hier den Verbrauch um bis zu 80 Prozent senken.

Muss ich mein funktionierendes altes Gerät sofort ersetzen?

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Haushaltsgeräte möglichst lange zu nutzen. Ein Austausch lohnt sich vor allem dann, wenn der Verbrauch des alten Geräts deutlich höher liegt als bei aktuellen Modellen, insbesondere bei Kühlschränken und Gefriertruhen, die rund um die Uhr laufen. Ein Strommessgerät hilft bei der Entscheidung.

Lars Hartog
Lars Hartog hat Betriebswirtschaftslehre studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Geldanlage. In verschiedenen Unternehmen hat er Projekte kennengelernt, die auf erneuerbare Energien und faire, transparente Wertschöpfung setzen. Besonderes Interesse hat er an langfristigen Investments mit Schwerpunkt auf grünen ETFs und verantwortungsvollen Strategien. Bei Erneuerbare Energien Aktuell bringt er diese Expertise ein und zeigt auf, wie sich Rendite und Nachhaltigkeit sinnvoll miteinander verbinden lassen.

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