Nachhaltige ETFs: Welche sind wirklich nachhaltig?

Geprüft von
Jessica Dzikonski
Eine Frau lächelt und hält ein Tablet in der Hand, auf dem ein ansteigendes Liniendiagramm mit der Aufschrift NACHHALTIGER ETF zu sehen ist. Sie steht in einem hellen Raum mit Grünpflanzen im Hintergrund.
Sie wollen Ihr Geld nicht nur gewinnbringend anlegen, sondern dabei auch einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten? Ein nachhaltiger ETF macht’s möglich und bietet Ihnen als Privatinvestor:in den Vorteil der einfachen Handhabung. Die wachsende Beliebtheit grüner ETFs zeigt sich auch in Zahlen: Im vierten Quartal 2024 gab es historisch gesehen die höchsten Zuflüsse neuer Gelder in nachhaltige ETFs mit über 20 Mrd USD. Der höchste Wert seit 18 Monaten.
Abbildung einer Glühbirne, in der grüne Blätter wachsen, die umweltfreundliche Ideen oder nachhaltige Energie symbolisieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nachhaltig ist kein geschützter Begriff: Ob ein ETF nachhaltig ist, hängt von seinem Index ab. Das Spektrum reicht von einfachen Ausschlüssen (Screened) über ESG- und SRI-Filter bis zur Paris-Aligned Benchmark (PAB) mit strengen CO₂-Vorgaben.
  • Die Kosten sind niedrig: Nachhaltige ETFs kosten je nach Ansatz zwischen 0,10 % und 0,60 % pro Jahr. Einfache Screened-ETFs sind am günstigsten, strenge SRI- und Best-in-Class-Fonds etwas teurer.
  • Die Rendite hängt vom Zeitraum ab: Der MSCI World SRI lag seit Auflage 2014 vor dem MSCI World, über die letzten 3, 5 und 10 Jahre aber knapp dahinter (Stand: August 2026). Rechnen Sie mit Abweichungen in beide Richtungen.
  • Der Name allein sagt wenig: Seit den ESMA-Leitlinien hat rund ein Drittel der nachhaltigen ETFs an Xetra den Namen geändert. Auch eine Einstufung nach SFDR-Artikel 8 oder 9 ist kein Gütesiegel. Prüfen Sie daher die Ausschlusskriterien im Factsheet.
  • Breit streuen, Themen beimischen: Ein globaler ESG- oder SRI-ETF eignet sich als Basis. Themen-ETFs, etwa für erneuerbare Energien, sollten höchstens 10 bis 20 % Ihres Portfolios ausmachen.
Ein hellhäutiges Hand-Emoji, bei dem der Zeigefinger nach rechts zeigt.

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Inhaltsverzeichnis

Lohnt sich ein nachhaltiger ETF?

Nachhaltige ETFs bringen gleich auf mehreren Ebenen Rendite für Sie als Privatanleger:in. Neben der finanziellen Rendite, die in den letzten Jahren sehr gut performed hat, bringt Ihre Investition in nachhaltige Geldanlagen mehr Kapital in zukunftsorientierte Unternehmen. Mit Ihrem Investment nehmen Sie indirekt Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft und leisten somit einen wichtigen Beitrag.

Eine Auswertung der MSCI untermauert das: Der „MSCI World SRI Low Carbon Select 5% Issuer Capped“ erzielt über die letzten 10 Jahre kumuliert eine vergleichbare Performance als der „MSCI World“ und zeigt damit, dass nachhaltiges Investieren mehr als nur ein kurzweiliger Trend ist. Als Anleger:in müssen Sie mit einem nachhaltigen Investment also keineswegs auf Rendite verzichten.

ETFs sind für Privatanleger:innen besonders praktisch, da sie eine einfache und kostengünstige Möglichkeit bieten, breit diversifiziert in nachhaltige Unternehmen zu investieren.

Aber Achtung: Der Begriff „nachhaltiger oder grüner ETF“ ist mit Einführung der EmpCo-Richtlinie nicht als klar abgrenzbar deklariert, weshalb Finanzprodukte nicht ohne Nachweis als solche bezeichnet werden dürfen. Spricht man von einem „Nachhaltigen ETF“ ist in der Praxis eher von einem ETF mit Fokus auf erneuerbare Energien, ETFs mit Ausschlusskriterien und Ähnlichem die Rede.

Was ist der Unterschied zwischen nachhaltigen ETFs und ETFs für erneuerbare Energien?

Nachhaltige ETFs bilden breite Indizes wie den MSCI World SRI ab. Sie investieren branchenübergreifend in Hunderte Unternehmen und wählen diese nach ESG-Kriterien und Ausschlusslisten aus. Neben einem Windparkbetreiber finden sich darin auch Softwarekonzerne, Banken oder Konsumgüterhersteller, sofern ihre Nachhaltigkeitsbewertung stimmt.

ETFs für erneuerbare Energien sind dagegen Themen-ETFs. Sie konzentrieren sich auf einen Sektor wie Solarenergie, Windkraft oder Wasserstoff und enthalten oft weniger als 100 Unternehmen. Dadurch sind sie thematisch klarer, schwanken aber deutlich stärker. Steigende Zinsen, Rohstoffpreise oder politische Entscheidungen treffen den gesamten Sektor gleichzeitig.

Als Faustregel gilt: Breite nachhaltige ETFs eignen sich als Basis Ihres Portfolios, Themen-ETFs als Beimischung von höchstens 10 bis 20 %. Wenn Sie gezielt in die Energiewende investieren möchten, können beispielsweise Solar-ETFs interessant sein.

10 ETFs mit Qualitäts-, ESG- und Ausschlussfiltern

Name Handelbar bei ISIN / WKN Region Ansatz TER Fondsvolumen Typ Merkmale
ScreenedAusschluss umstrittener Branchen
ESGAusschlüsse plus ESG-Auswahl
Best-in-Classnur die ESG-Besten je Branche
SRIstrenge Ausschlüsse, Top-25 % je Branche
CTBEU-Klimabenchmark (−30 % CO₂)
PABParis-Aligned Benchmark (−50 % CO₂)

Ausschlusskriterien der Index-Familien

Nachfolgend finden Sie die Index-Familien und deren Ausschlusskriterien. 

✓ = Kriterium ausgeschlossen (darin wird nicht investiert)

– = nicht ausgeschlossen (Investments können in diesem Bereich fließen)

IndexfamilieUN Global CompactKontroverse WaffenKonventionelle WaffenAtomenergieUnkonventionelle Öl- & GasförderungKraftwerkskohleAlkoholTabakGlücksspielPornografieGentechnisch veränderte Organismen
Dow Jones Sustainability ex alcohol, Tobacco, Gambling, and others-✓✓✓--✓✓✓✓-
DAX ESG✓✓-✓-✓-✓---
FTSE ESG Low Carbon Select✓✓✓✓-✓-✓---
FTSE Global Choice✓✓✓✓-✓✓✓✓✓-
MSCI Climate Change ESG Select✓✓-✓✓✓-✓---
MSCI ESG Enhanced Focus CTB✓✓✓--✓-✓---
MSCI ESG Leaders✓✓✓✓--✓✓✓--
MSCI Screened✓✓✓-✓✓-✓---
MSCI ESG Universal✓✓--✓✓-----
MSCI Select ESG Rating and Trend Leaders✓✓✓✓--✓✓✓--
MSCI SRI✓✓✓✓✓✓✓✓✓✓✓
S&P ESG✓✓-----✓---
Solactive Core✓✓---✓-----
STOXX SRI✓✓✓✓✓✓✓✓✓✓-

In nachhaltigen ETF investieren: So gehen Sie vor

Nutzen Sie unseren ETF-Vergleich, um nachhaltig orientierte ETFs auszuwählen und Ihr Geld in langfristig orientierte Unternehmen zu lenken. Der nachfolgende Schritt-Für-Schritt-Plan dient Ihnen als Anhaltspunkt, um Ihr Investment für mehr Sustainability in die Tat umzusetzen.

1. Definieren Sie Ihre Nachhaltigkeitskriterien

Bevor Sie sich für einen nachhaltigen ETF entscheiden, sollten Sie klar definieren, welche Nachhaltigkeitsaspekte Ihnen wichtig sind. Es gibt keine festgelegte Definition von nachhaltigen ETFs, daher unterscheiden sich die Ansätze von Anleger:in zu Anleger:in erheblich.

Überlegen Sie sich zuerst, welche Branchen Sie bewusst ausschließen möchten: beispielsweise Waffen, Tabak, Atomenergie oder fossile Brennstoffe. Gleichzeitig können Sie sogenannte Positivkriterien festlegen. Wollen Sie Ihr Geld ausschließlich in Projekte für erneuerbare Energien lenken, Socially Responsible Unternehmen unterstützen oder grüne Technologien fördern?

Die persönliche Nachhaltigkeitsdefinition wird Ihnen dabei helfen, aus der Vielzahl verfügbarer nachhaltiger ETFs die passenden Kandidaten zu identifizieren, die mit Ihren Werten in Einklang stehen und Ihnen neben der finanziellen Rendite auch ein gutes Gewissen verschaffen.

📌 Good-To-Know: Die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) wurden von den Vereinten Nationen entwickelt und bilden das Fundament für die meisten nachhaltigen Investmentansätze. Heute gibt es aber viele weitere Richtlinien und Rahmenwerke, die bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit eines Finanzproduktes wichtige Regeln definieren.

2. Verstehen Sie die verschiedenen Nachhaltigkeitsansätze

Möchten Sie genau verstehen, wie Ihr nachhaltiges Investment wirkt? Am Finanzmarkt gibt es verschiedene Arten nachhaltiger ETFs, die sich in ihrer Zusammensetzung und Auswahl der Unternehmen deutlich unterscheiden. Die Strategien reichen vom Best-in-Class-Ansatz (Investitionen nur die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche) bis hin zum Thematic Investing (Investitionen in zukunftsorientierte, nachhaltige Wirtschaftsbereiche oder Trends).

Ein Verständnis darüber, nach welchen Kriterien ein ETF zusammengestellt wird, ist entscheidend, um die Wirkung Ihrer Geldanlage richtig einordnen und bewusst investieren zu können.

nachhaltige investmentstrategien in der planung in büro
Nachhaltige ETFs für langfristiges Wachstum

3. Analysieren Sie die Kostenstruktur

Vergleichen Sie die laufenden ETF-Kosten (TER = Total Expense Ratio) verschiedener nachhaltiger ETFs. Nachhaltige ETFs bieten gegenüber aktiven Fonds ähnliche Vorteile wie herkömmliche ETFs. Sie werden passiv verwaltet und sind dadurch kosteneffizienter, weil es keine:n Fondsmanager:in gibt, der bezahlt werden muss.

Während traditionelle nachhaltige Fonds oft Ausgabeaufschläge von 3-7% verlangen, liegen die jährlichen Kosten nachhaltiger ETFs meist zwischen 0,1% und 0,8%. Die niedrigeren Kosten wirken sich langfristig erheblich auf Ihre Rendite aus. 

Dennoch gibt es bei den ETFs, und somit auch bei den nachhaltig ausgerichteten, Unterschiede in der Höhe der TER. Vor einem Investment sollten Sie sich darüber informieren, wie hoch die TER Ihres bevorzugten ETFs ist und wie sich das auf Ihre Rendite auswirken kann.

4. Prüfen Sie die Diversifikation und Indexzusammensetzung

Überprüfen Sie, wie viele Unternehmen im ETF enthalten sind und aus welchen Branchen diese stammen. Ein oft genannter Kritikpunkt an nachhaltigen ETFs ist ihre geringere Diversifikation. Sobald kontroverse Themengebiete ausgeschlossen werden, fallen Unternehmen aus dem ETF heraus, wodurch sich die Anzahl der im ETF enthaltenen Positionen vermindert.

Ein gut diversifizierter nachhaltiger ETF sollte mindestens 200-300 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Regionen umfassen. Schauen Sie sich auch die Top-10-Holdings an: Diese sollten nicht mehr als 30-40% des Gesamtvolumens ausmachen.

Dran gedacht? Prüfen Sie die Fondsgröße: Ein ETF sollte mindestens 100 Millionen Euro Fondsvolumen haben, um langfristig rentabel und liquide zu bleiben. Zu kleine Fonds laufen Gefahr, wieder geschlossen zu werden.

5. Bewerten Sie Performance

Vergleichen Sie die historische Performance des nachhaltigen ETFs mit seinem Referenzindex und konventionellen Pendants. Die meisten Studien zeigen einen neutralen oder sogar positiven Einfluss von Nachhaltigkeit auf die Performance. Dennoch empfiehlt sich ein Check, um Risiken zu mindern.

6. Wählen Sie den passenden Broker

Bei diesem Schritt sind grundlegend auf zwei Dinge zu achten, um Ihre Nachhaltigkeitswirkung zu erhöhen.

  1. Suchen Sie einen Broker mit einer guten Auswahl an nachhaltigen ETFs und fairen Konditionen. Achte Sie darauf, dass dieser niedrige Gebühren für den ETF-Handel bietet (wie 0 % Kommission). Viele Online-Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne an, die sich perfekt für den regelmäßigen Aufbau eines nachhaltigen Portfolios eignen.
  2. Achten Sie darauf, dass nicht nur der ETF, sondern auch der Broker nachhaltige Kriterien unterstützt. In unserem Broker-Vergleich finden Sie die besten Depots und Online-Broker mit nachhaltiger Ausrichtung.

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7. Erstellen Sie Ihre Anlagestrategie

Entwickeln Sie eine langfristige Strategie für Ihr nachhaltiges Investment. Entscheiden Sie, ob Sie einen Sparplan einrichten oder eine Einmalanlage tätigen möchten. Um als wenig versierte:r Anleger:in das Risiko zu reduzieren, ist das Anlegen eines Sparplanes definitiv zu bevorzugen. Dabei profitieren Sie vom Cost-Average-Effekt, der Ihre Investitionen langfristig ausgleicht und das Risiko eines Kaufs von zu hohen Kursen senkt.

Nutzen Sie unseren Sparplan-Rechner, um verschiedene Szenarien zu simulieren und ein Gefühl für die passende Strategie zu finden.

Legen Sie auch fest, wie oft Sie Ihr Portfolio überprüfen möchten. Wir empfehlen nur ein bis zwei Mal jährlich ins Portfolio zu schauen, um Panik-Verkäufe zu meiden und sich von kurzfristigen Schwankungen nicht verrückt machen zu lassen.

🌱 Green-Fact: Nachhaltige Investments tragen nicht nur zu Ihrem Vermögensaufbau bei, sondern lenken auch Kapital in Unternehmen, die aktiv zur Lösung von Umwelt- und Gesellschaftsproblemen beitragen. Je mehr Anleger:innen sich für nachhaltige ETFs entscheiden, desto mehr Kapital fließt in zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

Woran erkennt man einen nachhaltigen ETF?

Ein erster Hinweis findet sich oft schon im Namen: Kürzel wie ESG, SRI, Sustainable, Low Carbon, Paris Aligned oder Climate deuten auf einen bestimmten Nachhaltigkeitsansatz hin. Als vollständig nachhaltig dürfen aber auch diese ETFs nicht betitelt werden (EmpCo-Richtlinie).

Doch der Name allein reicht meist nicht aus. Wir empfehlen einen Blick ins Factsheet des ETFs. Dort sollten die Ausschlusskriterien (z. B. für Waffen, fossile Energien oder Menschenrechtsverletzungen) und die Bewertungsmethoden offengelegt sein. Ein seriöser ETF zeigt auf, nach welchen Standards die enthaltenen Unternehmen ausgewählt werden.

Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt spielt hierbei die EU-Verordnung SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation). Sie teilt Fonds in verschiedene Kategorien ein und zeigt anhand klarer Kriterien auf, welche ETFs bzw. Fonds als nachhaltig eingestuft werden können.

  • Artikel‑9‑Fonds („dunkelgrün“)  haben Nachhaltigkeit als zentrales Anlageziel, z. B. die Reduktion von CO₂-Emissionen
  • Artikel‑8‑Fonds („hellgrün“) berücksichtigen ökologische oder soziale Kriterien, verfolgen aber nicht ausschließlich nachhaltige Ziele.

Das Risiko von Greenwashing

Trotz dieser Regelungen bleibt Greenwashing ein Risiko. Viele Fonds nutzen Nachhaltigkeitsbegriffe, ohne klare Standards einzuhalten. Zwischen Ende 2024 und Anfang 2025 haben sich beispielsweise rund ein Drittel der an Xetra gehandelten nachhaltigen ETFs umbenannt, um den strengeren ESMA-Vorgaben zu entsprechen. Daher lohnt es sich, die Ausschlusskriterien und Bewertungsansätze kritisch zu prüfen.

📌 Quick-Tipp: Nutzen Sie unseren Vergleich nachhaltiger ETFs, um direkt in zukunftsorientierte Unternehmen zu investieren.

Anleger betrachtet potentielle Risiken bei Investment in nachhaltige Anlagen
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Tipps für Anleger:innen

  • Diversifikation nicht vergessen: Auch bei nachhaltigen Investments sollten Sie nicht alles auf eine Karte setzen. Kombinieren Sie verschiedene nachhaltige ETFs aus unterschiedlichen Regionen und Branchen, um Ihr Risiko zu streuen.
  • Langfristig denken: Nachhaltige Investments entfalten ihre Wirkung am besten über längere Zeiträume. Planen Sie einen Anlagehorizont von mindestens fünf bis zehn Jahren ein und lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern.
  • Kosten im Blick behalten: Auch kleine Kostenunterschiede wirken sich langfristig erheblich aus. Ein ETF mit 0,3 % jährlichen Kosten bringt über 20 Jahre einen erheblichen Unterschied gegenüber einem ETF mit 0,7 % Kosten.
  • Themen-ETFs als Beimischung: Spezialisierte nachhaltige ETFs (Clean Energy, Wasser, etc.) können als Beimischung interessant sein, sollten aber maximal 10-20 % Ihres nachhaltigen Portfolios ausmachen.
  • Automatisierung nutzen: ETF-Sparpläne helfen dabei, kontinuierlich und diszipliniert zu investieren. Der Autopilot-Effekt verhindert emotionale Anlageentscheidungen und bringt Ihnen den Vorteil des Average-Cost-Effect.
  • Impact dokumentieren: Viele ETF-Anbieter veröffentlichen Impact-Reports, die zeigen, welche positiven Auswirkungen Ihr Investment hat. Die Berichte können zusätzliche Motivation für Ihr langfristiges Investment sein und Ihnen vor Augen führen, dass Sie mit Ihrem Investment mehr als nur finanzielle Rendite erzielen.

Fazit

Nachhaltige ETFs bieten eine attraktive Möglichkeit, Rendite und Verantwortung zu vereinen. Mit der richtigen Auswahl können Sie competitive Erträge erzielen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind eine klare Definition Ihrer Nachhaltigkeitsziele, eine sorgfältige ETF-Auswahl und eine langfristige Anlagestrategie.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich mit nachhaltigen ETFs genauso viel Rendite erzielen?

Generell erzielen nachhaltige ETFs und konventionelle ETFs sehr ähnliche Renditen. Abhängig von Branche und Zeitraum können nachhaltige ETFs sogar bessere Renditen erzielen und Ihnen langfristig eine höhere Performance bieten.

Sollte ich mehrere nachhaltige ETFs kombinieren?

Die Kombination mehrerer nachhaltiger ETFs ist zu empfehlen, um Ihre Diversifikation zu erhöhen und das Risiko von Verlusten zu minimieren. Streuen Sie Ihr Geld über verschiedene nachhaltige ETFs und investieren Sie mit einem Sparplan statt über ein Einmalinvestment.

Welcher nachhaltige ETF ist der beste?

Es gibt nicht den besten nachhaltigen ETF. Abhängig von Ihren individuellen Zielen kann die Wahl unterschiedlich ausfallen: Wer breit gestreut und global investieren möchte, greift eher zu einem weltweiten ESG-ETF wie dem MSCI World SRI. Wer hingegen einen Fokus auf bestimmte Regionen oder Branchen legen will, findet auch ETFs für nachhaltige Schwellenländer, Europa oder erneuerbare Energien.

Richard Roth
Richard Roth vereint seine Leidenschaft als Autor mit einer tiefen Begeisterung für die Natur und der Verwendung erneuerbarer Energien. Engagiert in Projekten zur Förderung von Nachhaltigkeit im Alltag, fokussiert er sich besonders auf die Anwendung erneuerbarer Energien in privaten Haushalten. Dabei möchte er besondere Aufmerksamkeit im Bereich der nachhaltigen Investment-Möglichkeiten schaffen und mehr Menschen dazu motivieren Rentabilität mit einem umweltbewussten Lebensstil zu vereinen.

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