Inhalt des Artikels
- Wie EEAktuell vergleicht
- Die besten Balkonkraftwerke mit Speicher im Vergleich 2026
- Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?
- Balkonkraftwerk mit Speicher: Worüber entscheiden Sie hier eigentlich?
- Der Balkonkraftwerk-Speicher: Worauf Sie achten sollten
- Wie wählen Sie das richtige Set für Ihren Bedarf aus?
- Welche Speichergröße passt zu Ihrem Balkon?
- Was kostet ein Balkonkraftwerk mit Speicher?
- Gibt es Förderungen für Balkonkraftwerke mit Speicher?
Wie EEAktuell vergleicht
Bei EEAktuell vergleichen Sie die besten Balkonkraftwerke mit Speicher, marktunabhängig und stets aktuell. Dabei geben wir einen Überblick zu den wichtigsten Kennzahlen wie Preise, Leistung, Bewertungen der Anbieter, sowie einige technische Kennzahlen. Wir verzichten absichtlich auf unnötige Informationen, die Ihnen als Nutzer keinen Vergleichsvorteil bringen.
Unser Testsieger: yuma
Yuma bietet mit dem Yuma × Hoymiles HiBattery 4020 X das ausgewogenste Gesamtpaket im Vergleich. Das Set kombiniert 2.000 Wp PV-Leistung mit rund 4 kWh Speicher zu einem attraktiven Preis und richtet sich an Käufer, die eine unkomplizierte, starke Komplettlösung suchen.
aus 28.000+ Bewertungen
Unser Testsieger
- ✓ ausgewogenes Gesamtpaket
- ✓ starke Preis-Ausstattungs-Balance
- ✓ sehr gute Händlerbewertungen
Unser Preis-Leistungs-Sieger: Balkonstrom
Balkonstrom bietet mit dem Max 2000 bifazial Pro + Hoymiles HiBattery 4020 X besonders viel Hardware fürs Geld. Mit 2.000 Wp PV-Leistung und rund 4 kWh Speicher liegt das Set technisch sehr nah an Yuma und TEPTO, ist aber günstiger.
aus 1.100+ Bewertungen
PLV-Sieger
- ✓ starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
- ✓ 4,02 kWh Speicher
- ✓ niedrigster Preis pro kWp
Unser Spartipp: solakon
Solakon ist die günstigste Einstiegsmöglichkeit im Vergleich mit dem onPower 2000 W + Solakon ONE. Trotz des niedrigen Preises bietet das Set 2.000 Wp PV-Leistung und einen integrierten Speicher.
aus 4.500+ Bewertungen
Spar-Tipp
- ✓ sehr niedriger Einstiegspreis
- ✓ Hybrid-Speicher
- ✓ Speicher später erweiterbar
Die besten Balkonkraftwerke mit Speicher im Vergleich 2026
Empfohlenes Set | |||||||
Preis | 1.349 € | 1.349 € | ab 1.899 € | 949,99 € | 1.299 € | 1.799 € | Ab 1.998 € |
Leistung | 2.000 Wp | 2.000 Wp | 2.000 Wp | 2.000 Wp | 2.000 Wp | 2.000 Wp | 2.000 Wp |
€ / kwP | 674,50 €/kWp | 674,50 €/kWp | 949,50 €/kWp | 475,00 €/kWp | 649,50 €/kWp | 899,50 €/kWp | 999 €/kwP |
Infos | |||||||
Anbieter | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Bewertung
i
aus Proven Expert oder Trustpilot
| aus 28.000+ | aus 8.800+ | aus 1.300 + | aus 4.100+ | aus 1.100+ | aus 1.200+ | aus 400+ |
Stärken des Sets | Ausgewogen, stark und unkompliziert | Viele Systeme, große Auswahl | Hochwertiges Anker-Premiumsystem | Sehr günstiger Einstieg | Viel Leistung fürs Geld | Großer Speicher | Extrem flexibel und skalierbar |
Ideal für | Käufer mit Rundum-Anspruch | Käufer mit Auswahlwunsch | Fans hochwertiger Anker-Systeme | Preisbewusste Speicher-Einsteiger | Preisbewusste Leistungsjäger | Käufer mit höherem Speicherbedarf | Technikfans mit Ausbauplänen |
Speicher | |||||||
Speicher-kapazität | 4,02 kWh | 4,02 kWh | 5,0 kWh | 2,11 kWh | 4,02 kWh | 5,0 kWh | 5,0 kWh |
Batterietyp | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ |
Erweiterbarkeit | bis 16,1 kWh | bis 16,08 kWh | bis 30 kWh | bis 12,66 kWh | bis 16,08 kWh | bis 30 kWh | bis 80 kWh |
DC/AC | DC | DC | DC/Hybrid | DC/Hybrid | DC | DC/Hybrid | DC/Hybrid |
Nulleinspeisung | |||||||
Notstrom | |||||||
BMS
i
Batteriemanagementsystem
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Service | |||||||
Garantien | Module 25 J. Produkt / 30 J. Leistung | Speicher 10 J.; Module 25 J. Produkt / 30 J. Leistung | Speicher 10 J.; Modulgarantie abhängig vom Set | Speicher 10 J.; Module 30 J. Leistung | Speicher 10 J.; Module 25 J. Produkt / 30 J. Leistung | Speicher 10 J.; Module 25 J. Produkt / 30 J. Leistung | Speicher & CCU 10 J.,; Module 12 J. Produkt / 25 J. Leistungsabfall |
Zum Anbieter |
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?
Ja, ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich bei ausreichend Sonne immer. Durch den Speicher erhöht sich der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms von etwa 30 % auf bis zu 70 % und das führt auch direkt zu deutlich mehr Einsparung pro Jahr.
Deshalb macht sich der Speicher auch finanziell ersichtlich. Trotz der höheren Anschaffungskosten ist das Gesamtset auf die Lebensdauer gesehen deutlich günstiger, durch eben die höheren Einsparungen an Stromkosten pro Jahr.
👉🏼 EEAktuell empfiehlt: Nutzen Sie die maximal mögliche Balkonkraftwerk-Größe, um den Speicher voll auszureizen. Seit dem 16. Mai 2024 dürfen Balkonkraftwerke eine Modulleistung von bis zu 2.000 Wp haben, sofern die Nennleistung des Wechselrichters maximal 800 VA beträgt.
Damit Sie die erzeugte Leistung möglichst vollständig nutzen können, sollte der Speicher DC-seitig, also vor dem Wechselrichter, eingebunden sein. Erzeugt Ihr Balkonkraftwerk mehr Leistung, als der Wechselrichter ins Hausnetz abgeben kann, wird der Überschuss im Speicher zwischengespeichert und kann an bewölkten Tagen oder am Abend wieder genutzt werden.
Balkonkraftwerk mit Speicher: Worüber entscheiden Sie hier eigentlich?
Bevor Sie sich durch Datenblätter wühlen, lohnt sich eine kurze Einordnung. Bei einem Balkonkraftwerk mit Speicher treffen Sie im Grunde zwei Entscheidungen gleichzeitig: Welche Module und welcher Wechselrichter liefern genug Strom für Ihren Standort, und welcher Speicher passt zu Ihrem Verbrauchsverhalten am Abend?
Wie ein Balkonkraftwerk grundsätzlich funktioniert, setzen wir dabei als bekannt voraus und konzentrieren uns auf die Frage, die bei der Kaufentscheidung tatsächlich schwerfällt: Brauchen Sie überhaupt einen Speicher, und wenn ja, welchen?
Fragen Sie sich also vorab:
- Wie viel Strom verbrauchen Sie meist abends und nachts? Je höher der Abendbedarf ist, desto eher lohnt sich ein Speicher
- Wohnen Sie allein oder mit mehreren Personen? Je mehr Personen im Haushalt, desto mehr Strom wird zur gleichen Zeit gebraucht, was eher für einen Speicher spricht
- Und wie viel Platz auf Balkon oder Terrasse steht für Module und Speichereinheit zur Verfügung? Der logische Entscheidungspunkt. Wer kaum Platz hat, kann auch keine großen Module installieren, was dann auch meist gegen einen Speicher spricht.
Der Balkonkraftwerk-Speicher: Worauf Sie achten sollten
Die Speicherkapazität ist das, was zuerst ins Auge fällt, aber bei weitem nicht das Einzige, was zählt. Drei Punkte entscheiden über die Qualität eines Sets:
Zellchemie: LiFePO4 statt NMC
Die meisten hochwertigen Sets setzen inzwischen auf LiFePO4-Zellen. Sie sind thermisch stabiler als ältere NMC-Zellen und halten 3.000 bis über 6.000 Ladezyklen durch, bevor die Kapazität spürbar sinkt. Achten Sie dabei auf die nutzbare und nicht nur die nominale Kapazität, denn ein als „2 kWh“ beworbener Speicher gibt je nach Entladetiefe oft weniger Energie tatsächlich wieder ab.
Batteriemanagementsystem (BMS)
Das Batteriemanagementsystem überwacht Temperatur, Ladezustand und Spannung jeder einzelnen Zelle und schützt so vor Überladung, Tiefentladung und Überhitzung. Gerade günstige No-Name-Sets sparen oft genau hier, was sich erst nach ein bis zwei Jahren in schwindender Leistung bemerkbar macht.
Nulleinspeisung
Für die Nulleinspeisung, also das Ziel, möglichst keinen Strom ungenutzt ins Netz zu schicken, braucht das System eine genaue Messung am Netzanschlusspunkt, meist per Smart-Meter oder Stromsensor. Prüfen Sie außerdem, wie sich das Set bei einem WLAN- oder Sensorausfall verhält, gute Systeme schalten dann sicher ab, statt unkontrolliert weiterzulaufen.
AC- oder DC-Kopplung
Bei den meisten Sets in unserer Tabelle handelt es sich um DC-gekoppelte Systeme, die zwischen Balkonkraftwerk und Wechselrichter hängen. Sie sind zwar weniger flexibel als AC-Systeme, dafür aber deutlich effektiver. Denn hier kann der überschüssige Strom direkt in den Speicher fließen, bevor er vom Wechselrichter gedrosselt wird. Bei einem 2.000 Wp Balkonkraftwerk ist in Kombination mit einem Speicher daher eigentlich immer DC die erste Wahl.
Erweiterbarkeit
Ein weiterer Unterschied betrifft die Erweiterbarkeit. Modulare Systeme wie Zendure oder Anker lassen sich später mit zusätzlichen Speichereinheiten aufstocken, ohne dass Sie das Grundgerät austauschen. Feste Systeme sind günstiger im Einstieg, aber nicht nachrüstbar, sobald Sie mehr Kapazität brauchen. Wie der Speicher technisch mit Modulen und Wechselrichter zusammenspielt, lohnt sich vorab zu verstehen, bevor Sie sich für eine Variante festlegen.
Notstromfunktion
Schließlich unterscheiden sich die Sets darin, ob sie eine Notstromfunktion mitbringen. Nur wenige Modelle, etwa aus der Anker-Reihe, versorgen bei einem Stromausfall einzelne Geräte weiter. Für die meisten Haushalte ist das ein Komfortextra, kein Muss.
Wie wählen Sie das richtige Set für Ihren Bedarf aus?
Schauen Sie zuerst auf Ihr eigenes Verbrauchsprofil. Sind Sie tagsüber ohnehin zu Hause und verbrauchen den Solarstrom direkt, bringt ein großer Speicher wenig zusätzlichen Nutzen. Wer dagegen erst abends nach Feierabend Strom braucht, zum Beispiel für Beleuchtung und Entertainment-Geräte, profitiert deutlich stärker von einem Speicher mit 2 bis 3 kWh.
Für Wohngemeinschaften und Mehrpersonenhaushalte mit hohem Abendverbrauch rechnet sich tendenziell ein größerer Speicher. Für Singlehaushalte mit wenig Strombedarf am Abend reicht häufig ein kleineres Set, und ob sich ein Balkonkraftwerk für Sie überhaupt lohnt, sollten Sie ohnehin zuerst grob überschlagen, bevor Sie in einen Speicher investieren.
👉🏼 EEAktuell empfiehlt: Verbrauchen Sie abends ohnehin wenig Strom, zahlt sich oft ein Balkonkraftwerk ohne Speicher finanziell schneller aus. Für mehr Unabhängigkeit vom Netz bleibt der Speicher trotzdem eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn sich die Anschaffung erst nach mehreren Jahren rechnet.
Welche Speichergröße passt zu Ihrem Balkon?
Die Größe Ihres Balkons bestimmt indirekt, wie viele Module Sie unterbringen, und damit auch, wie viel Speicherkapazität überhaupt sinnvoll ist. Die meisten modernen Module sind mittlerweile um die 500 Wp groß und circa 1,96 × 1,13 Meter groß. Um die sinnvollen 2.000 Wp zu erreichen, brauchen Sie also 4 Module und eine Fläche von 8 x 4,5 Metern.
Hinzu kommt der Speicher, der in der Regel nach oben gebaut wird. Für einen 3 kWh-Speicher können Sie in etwa mit einem Platzbedarf von 0,30 × 0,49 × 0,30 Metern rechnen.
Generell gilt als Regel für die Speichergröße:
- 1 bis 2 kWh: Passt zu den meisten Balkonkraftwerken mit 800 bis 1.000 Wp und deckt den typischen Abendverbrauch eines Single- oder Zweipersonenhaushalts.
- 2 bis 3 kWh: Sinnvoll bei höherem Grundverbrauch oder wenn Sie regelmäßig auch spätabends noch Strom brauchen.
- 4 kWh und mehr: Nur dann wirtschaftlich, wenn Sie bereits ein größeres System oder eine Notstromfunktion planen, ansonsten bleibt der Speicher meist unvollständig geladen.
Platzmäßig sind die meisten Speichereinheiten erfreulich kompakt, oft nicht größer als ein Aktenkoffer, und lassen sich stehend oder hängend neben den Modulen montieren. Prüfen Sie dennoch vorab, ob Ihr Balkon oder Ihre Terrasse genug Fläche für Module und Speicher gleichzeitig bietet, bevor Sie sich für ein größeres Set entscheiden.
Was kostet ein Balkonkraftwerk mit Speicher?
Für ein komplettes Set aus Modulen, Wechselrichter und rund 2 kWh Speicher zahlen Sie 2026 zwischen 900-1.600 €. Hochwertige Sets mit größerer Kapazität oder Notstromfunktion liegen eher bei 1.600-2.000 €.
📌 Good-to-know: Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher werden in Deutschland mit 0 % Mehrwertsteuer verkauft, was gegenüber dem regulären Satz einer Ersparnis von 19 % entspricht.
Lohnt sich der Aufpreis für den Speicher überhaupt?
In den meisten Fällen rechnet sich der Aufpreis für den Speicher deutlich. Ein 2.000-Watt-Balkonkraftwerk erzeugt rund 1.900 kWh Solarstrom im Jahr, abhängig von den Sonnenstunden vor Ort. Ohne Speicher kann man davon etwa 30 % selber nutzen. Beim aktuellen Haushaltsstrompreis von etwa 37 Cent pro kWh sparen Sie ohne Speicher rund 210 € jährlich.
Mit einem 3-kWh-Speicher steigern Sie die Eigennutzungsquote auf bis zu 70 %. Bei gleichem Strompreis ergibt sich damit nun schon eine jährliche Ersparnis von 492 €.
Gehen wir von einem Durchschnittspreis von 1.000 € für den Speicher aus, so ergibt sich über die gesamte Lebensdauer von mindestens 20 Jahren ein Vorteil von 4.640 € für das Set mit Speicher gegenüber der speicherlosen Variante.
Wie schnell amortisiert sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher amortisiert sich bei Anschaffungskosten von etwa 1.700 € und einer jährlichen Ersparnis von circa 492 € nach 3,5 Jahren. In der Praxis kann sich die Amortisation leicht erhöhen, da Versicherungen, Reinigung und Wartung in dieser Rechnung nicht integriert sind. Dennoch amortisieren sich die meisten Sets recht zügig und generieren anschließend für viele weitere Jahre kostenfreien Strom.
Gibt es Förderungen für Balkonkraftwerke mit Speicher?
Eine bundesweite Förderung gibt es für Balkonkraftwerke und ihre Speicher mittlerweile nicht mehr. Dafür fördern einzelne Kommunen den Kauf häufig mit festen Zuschüssen zwischen 50-500 €, teils einkommensabhängig oder auf Mieterhaushalte beschränkt. Wie stark das ausfällt, unterscheidet sich von Stadt zu Stadt erheblich, und manche Programme laufen nach wenigen Monaten bereits wieder aus.
📌 Gut-zu-wissen: Stellen Sie den Förderantrag in den meisten Kommunen vor dem Kauf, nicht danach. Ein bereits bezahltes Set wird von vielen Förderprogrammen nicht mehr anerkannt.
Prüfen Sie deshalb frühzeitig die Förderseite Ihrer Stadt, Gemeinde und des zuständigen Energieversorgers. Unabhängig von einer Förderung müssen Sie Ihr Balkonkraftwerk samt Speicher ohnehin innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden. Die Anmeldung läuft unkompliziert online und kostet nichts.













