Inhalt des Artikels
- Die beste Wärmepumpe für Ihr Zuhause finden
- Wie wir vergleichen
- Wärmepumpen Vergleich 2026: Beste Wärmepumpe finden
- Die besten Wärmepumpen im Test
- Wärmepumpe kaufen: Worauf ist zu achten?
Die beste Wärmepumpe für Ihr Zuhause finden
Wie wir vergleichen
Bei EEAktuell profitieren Sie von marktunabhängigen Vergleichen und objektiven Tests. Auch unser Wärmepumpen-Vergleich ist klar strukturiert und übersichtlich aufbereitet, damit Sie die besten Modelle schnell und einfach miteinander vergleichen können.
Dabei berücksichtigen wir nicht nur technische Kennzahlen, sondern auch Faktoren wie Kundenservice, Kundenzufriedenheit und Garantiebedingungen. So erhalten Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine sichere Investition mit langfristigen Vorteilen. In unseren Analysen konzentrieren wir uns bewusst auf die wichtigsten Entscheidungskriterien und verzichten auf eine übermäßige Flut an technischen Details.
Testsieger-Kriterien
Wir vergleichen die Wärmepumpen anhand der Datenblätter der Hersteller und der Angaben der Shops. Entscheidend sind für uns die Jahresarbeitszahl bei 35 und 55 °C, die Schallleistung laut EU-Energielabel, die maximale Vorlauftemperatur, der Gerätepreis und die Garantie.
Die Jahresarbeitszahl rechnen wir aus der Raumheizungs-Effizienz des Datenblatts nach EU-Norm um, damit alle Geräte auf derselben Grundlage stehen. Unsere Siegel vergeben wir nach diesen Werten: Testsieger ist das Gerät mit der besten Effizienz über beide Temperaturen, Preis-Leistungs-Sieger das günstigste Gerät mit starken Effizienzwerten, „Leiseste Wärmepumpe“ das Gerät mit der niedrigsten Schallleistung
Unser Testsieger: LG Therma V R290 (12 kW)
Die LG hat im Vergleich die höchste Jahresarbeitszahl, sowohl bei 35 °C (5,45) als auch bei 55 °C (3,97). Damit holt sie aus jeder Kilowattstunde Strom die meiste Wärme, im Neubau wie im Altbau mit Heizkörpern. Dazu kommen ein niedriger Gerätepreis und ein vergleichsweise leises Außengerät.
aus 51.800+ Bewertungen
Testsieger
- ✓ Beste JAZ: 5,45 bei 35 °C und 3,97 bei 55 °C
- ✓ Effizienzklasse A+++ auch bei 55 °C, Vorlauf bis 75 °C
- ✓ Schallleistung 49 dB(A)
Preis-Leistungs-Sieger: Wolf CHA-10/400V
Die Wolf verbindet einen günstigen Gerätepreis mit dem höchsten COP im Vergleich (5,72 bei A7/W35) und ist sofort lieferbar. Ihre Stärken zeigt sie vor allem mit Fußbodenheizung, bei 55 °C liegt sie mit einer JAZ von 3,60 im Mittelfeld.
aus 40.000+ Bewertungen
PLV-Sieger
- ✓ Höchster COP: 5,72 bei A7/W35
- ✓ Lieferbar in 2 bis 4 Werktagen
- ✓ Nachts unter 34 dB(A) Schalldruck
Leiseste Wärmepumpe: Buderus Logatherm WLW186i-10 AR
Die Buderus hat mit 42 dB(A) die niedrigste Schallleistung im Vergleich. Das ist der Wert vom EU-Energielabel, den Buderus selbst noch als vorläufig kennzeichnet. Sie eignet sich besonders für enge Grundstücke und Reihenhäuser.
aus 51.800+ Bewertungen
Leiseste Wärmepumpe
- ✓ Niedrigste Schallleistung: 42 dB(A)
- ✓ Monoblock mit natürlichem Kältemittel R290 (Propan)
- ✓ Inneneinheit mit integriertem Heizstab
Wärmepumpen Vergleich 2026: Beste Wärmepumpe finden
Vergleichen Sie schnell und einfach die besten Wärmepumpen 2026 und kaufen Sie Top-Modelle für die Senkungen Ihrer Energiekosten und Steigerung der Unabhängigkeit von schwankenden Preisen.
Wichtig: Die im Vergleich aufgeführten Daten entnehmen wir direkt den Datenblättern der Hersteller. Abhängig von Modell und Anbieter können die Informationen auf den Produktseiten abweichen.
Die besten Wärmepumpen im Test
Enpal Wärmepumpe
Enpal verkauft keine einzelne Wärmepumpe, sondern ein Komplettpaket aus Gerät, Installation und Wartung zum Festpreis ab 15.000 €. Der Preis ist deshalb nicht direkt mit den Gerätepreisen der anderen Modelle vergleichbar, in denen die Installation fehlt. Technische Daten wie Jahresarbeitszahl oder Schallleistung veröffentlicht Enpal nicht. Laut Anbieter dauert es von der Anfrage bis zur Installation rund 4 Wochen.

- Komplettpreis mit Installation und Wartung
- Finanzierung ohne Anzahlung möglich
- Vorlauf bis 80 °C laut Anbieter
- 10 Jahre Leistungsgarantie
Viessmann Vitocal 250-A
Die Viessmann Vitocal 250-A arbeitet in beiden Temperaturbereichen sehr effizient: Jahresarbeitszahl 5,03 bei 35 °C und 3,88 bei 55 °C, Effizienzklasse A+++ auch bei 55 °C. Die verlinkte Variante läuft an einem 230-V-Anschluss. Mit 55 dB(A) Schallleistung gehört sie allerdings zu den lauteren Geräten im Vergleich, und der Shop führt sie als Auslaufmodell. Gekauft wird über heizungsdiscount24, die Installation erfolgt separat durch einen Fachbetrieb.

- Effizienzklasse A+++ auch bei 55 °C
- Anschluss an 230 V möglich
- 9,7 kW Heizleistung bei −7 °C, Vorlauf bis 70 °C
- Lieferbar in 5 bis 12 Werktagen
Buderus Logatherm WLW-186i-10
Die Buderus Logatherm WLW186i-10 AR ist die leiseste Wärmepumpe im Vergleich. Laut EU-Energielabel liegt ihre Schallleistung bei 42 dB(A), Buderus kennzeichnet den Wert noch als vorläufig. Damit eignet sie sich für enge Grundstücke und Reihenhäuser, in denen das Außengerät nah am Nachbarn steht. Die Inneneinheit bringt einen Heizstab für besonders kalte Tage mit.
LG Therma V R290
Die LG Therma V R290 holt im Vergleich am meisten Wärme aus jeder Kilowattstunde Strom. Mit einer Jahresarbeitszahl von 5,45 bei 35 °C und 3,97 bei 55 °C liegt sie in beiden Temperaturbereichen vorn, also mit Fußbodenheizung ebenso wie mit Heizkörpern im Altbau. Dazu kommen ein niedriger Gerätepreis und eine kurze Lieferzeit. Bestellt wird über heima24, die Installation übernimmt ein Fachbetrieb vor Ort.
Vaillant AroTHERM plus
Die Vaillant aroTHERM plus VWL 125/8.1 A bringt 12,1 kW Heizleistung bei −7 °C und eignet sich damit auch für größere Häuser. Sie erreicht Effizienzklasse A+++ bei 35 und 55 °C und schafft bis 75 °C Vorlauf. Im Nachtmodus liegt der Schalldruck bei 27,5 dB(A) in 3 m Abstand. Der Nachteil ist die lange Lieferzeit von derzeit 2 bis 3 Monaten.
Wolf CHA-10/400V
Die Wolf CHA-10 ist die günstige Wahl für Häuser mit Fußbodenheizung. Mit einem COP von 5,72 bei 7 °C Außenluft und 35 °C Vorlauf erreicht sie den höchsten Wert im Vergleich, und sie ist sofort lieferbar. Bei 55 °C liegt ihre Jahresarbeitszahl mit 3,60 im Mittelfeld. Für Heizkörper im Altbau gibt es im Vergleich effizientere Geräte.
Alpha Innotec Hybrox 11
Die Alpha Innotec Hybrox 11 erreicht die höchste Vorlauftemperatur im Vergleich: bis 78 °C. Damit passt sie auch in Altbauten mit klassischen Heizkörpern, ohne dass diese getauscht werden müssen. Mit einer Jahresarbeitszahl von 3,88 bei 55 °C arbeitet sie dort zudem effizient. Die Hybrox 11 gibt es nicht im Onlineshop, sie wird über Fachbetriebe verkauft und installiert.

- Höchste Vorlauftemperatur im Vergleich: 78 °C
- Jahresarbeitszahl 5,00 bei 35 °C und 3,88 bei 55 °C, jeweils A+++
- Schallleistung 49 dB(A), nachts maximal 52 dB(A)
- 9,4 kW Heizleistung bei −7 °C
Wärmepumpe kaufen: Worauf ist zu achten?
Der Kauf einer Wärmepumpe ist eine sinnvolle Entscheidung, die sowohl den Energieverbrauch als auch die Umweltbelastung reduziert. Angesichts steigender Energiepreise und des verstärkten Fokus auf nachhaltige Heizlösungen setzen immer mehr Hausbesitzer:innen auf die effiziente Technologie.
Der Markt bietet eine Vielzahl von Modellen, Typen und Herstellern. Von der klassischen Luft-Wasser-Wärmepumpe über Erd- und Wasser-Wärmepumpen bis hin zu modernen Monoblock-Systemen. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile, und die Wahl der passenden Lösung hängt von individuellen Faktoren wie Gebäudetyp, Heizbedarf und Budget ab.
Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollten Käufer:innen die wesentlichen Aspekte wie Effizienz, Dimensionierung, Kosten und Fördermöglichkeiten im Detail prüfen. Unser Leitfaden bietet eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Kriterien, die beim Kauf einer Wärmepumpe zu beachten sind, und zeigt, wie Sie das optimale Modell für Ihre Anforderungen finden, um effizient zu heizen.
1. Die richtige Art der Wärmepumpe wählen
Die Wahl der richtigen Wärmepumpenart ist entscheidend, um ein effizientes und nachhaltiges Heizsystem zu gewährleisten. Je nach den Gegebenheiten Ihres Hauses und der Umgebung können unterschiedliche Wärmepumpenarten optimal sein.
Vor der Entscheidung sollten Sie Faktoren wie den verfügbaren Platz, die Bodenbeschaffenheit, klimatische Bedingungen sowie Ihren Heizwärmebedarf berücksichtigen. Mit einer fundierten Wahl stellen Sie sicher, dass die Anlage langfristig wirtschaftlich und effektiv arbeitet.
📌 Quick-Tipp: In Deutschland werden zu 95 % Luft-Wasser-Wärmepumpen verbaut. Mit unserem Wärmepumpen-Finder können Sie schnell und einfach auch für Ihre Bedingungen testen.
| Eigenschaft | Luftwärmepumpe | Erdwärmepumpe | Wasserwärmepumpe |
|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 6.500-13.000 € | 10.000-22.000 € | 15.000-30.000 € |
| Betriebskosten/Jahr | 300-600 € | 250-500 € | 200-400 € |
| Effizienz (COP-Wert) | 3,0-4,0 | 4,0-5,0 | 4,5-5,5 |
| Platzbedarf | gering (Außengerät) | hoch (Sonden/Kollektoren) | mittel (Zugang zu Wasser nötig) |
| Installation | einfach | aufwendig | sehr aufwendig |
| Genehmigung nötig? | nein | selten (bei Tiefenbohrung) | ja (Wasserrecht) |
| Förderfähig? | ja | ja | ja |
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft als Wärmequelle und sind die am häufigsten installierte Variante. Sie überzeugen durch vergleichsweise niedrige Anschaffungskosten und eine einfache Installation, da keine Bohrungen oder tiefgehende Eingriffe in das Grundstück notwendig sind.
Besonders in Regionen mit mildem Klima entfalten sie ihre volle Effizienz, können jedoch bei sehr kalten Temperaturen an Leistungsfähigkeit verlieren. Sie eignen sich ideal für Sanierungen, da sie flexibel in bestehenden Gebäuden integrierbar sind.
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Sole-Wasser-Wärmepumpen, auch Erdwärmepumpen genannt, nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs als Energiequelle. Diese Systeme bieten eine hohe Effizienz und sind unabhängig von saisonalen Temperaturschwankungen.
Allerdings erfordern sie Bohrungen für Erdsonden oder die Installation von Erdkollektoren, was höhere Investitionskosten verursacht. Diese Variante ist besonders für Neubauten geeignet, wo die Planung frühzeitig in das Projekt integriert werden kann.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Wasser-Wasser-Wärmepumpen schöpfen Energie aus dem Grundwasser und gelten als die effizienteste Option. Sie bieten eine konstant hohe Leistung, erfordern jedoch eine Genehmigung und Zugang zu einem ausreichenden Grundwasservorkommen. Aufgrund dieser Voraussetzungen sind sie oft nur in spezifischen Regionen und unter bestimmten Bedingungen umsetzbar.
Die Wahl der Wärmepumpenart sollte auch Aspekte wie Umweltfreundlichkeit und verwendete Kältemittel berücksichtigen. Stoffe wie R290 (Propan) oder R32 punkten mit niedrigerem Treibhauspotenzial und tragen zur nachhaltigen Nutzung der Heiztechnologie bei.
2. Heizleistung und Dimensionierung
Die richtige Dimensionierung einer Wärmepumpe ist entscheidend, um sowohl eine zuverlässige Wärmeversorgung als auch eine hohe Effizienz zu gewährleisten. Eine falsch dimensionierte Wärmepumpe – sei es eine zu kleine oder eine überdimensionierte Anlage – kann erhebliche Nachteile mit sich bringen. Während eine zu schwache Pumpe möglicherweise nicht in der Lage ist, den Heizwärmebedarf an besonders kalten Tagen zu decken, führt eine überdimensionierte Anlage zu ineffizientem Betrieb und erhöhten Anschaffungskosten.
Als grobe Faustregel gilt: Die Heizleistung, gemessen in Kilowatt (kW), sollte etwa 80-90 % des maximalen Heizbedarfs abdecken, da Extrembedingungen durch eine Zusatzheizung wie einen elektrischen Heizstab ausgeglichen werden können. Der Heizwärmebedarf wird anhand der Gebäudedämmung, Größe und klimatischen Bedingungen ermittelt.
3. Effizienzkennzahlen
Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch Kennzahlen wie die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die Leistungszahl (COP) ausgedrückt.
Die JAZ gibt an, wie viel Wärme eine Anlage im Verhältnis zur eingesetzten Energie über ein Jahr erzeugt. Werte über 4 gelten als sehr effizient.
Der COP hingegen zeigt die Leistung unter definierten Testbedingungen und dient als Vergleichswert zwischen Modellen.
Eine hohe Effizienz hängt auch von der Wärmequelle und den Systembedingungen ab. Moderne Geräte mit Kältemitteln wie R290 oder R32 erzielen oft bessere Werte. Berücksichtigen Sie die Kennzahlen, um langfristig Energie- und Heizkosten zu sparen.

4. Kompatibilität mit der Heizungsanlage
Eine Wärmepumpe muss mit der bestehenden oder geplanten Heizungsanlage kompatibel sein, um effizient zu arbeiten. Besonders wichtig ist die Kombination mit einem Niedertemperatursystem wie einer Fußbodenheizung, da Wärmepumpen am effektivsten bei niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten.
Bei älteren Gebäuden mit Heizkörpern kann eine Wärmepumpe ebenfalls integriert werden, erfordert jedoch oft Anpassungen wie den Einsatz größerer Heizkörper. Zudem sollte geprüft werden, ob die Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe erfolgen kann oder ein separates System benötigt wird.
📌 Quick-Tipp: Wir empfehlen eine fachkundige Beratung von Expert:innen, um die Wärmepumpe möglichst genau auf Ihre Anforderungen anpassen zu können und das Maximum an Effizienz herauszuholen. Höhere Investitionen in der Planungsphase zahlen sich meist durch geringere Energiekosten aus und sorgen somit für langfristige Einsparungen und eine schnellere Amortisationszeit.
5. Installationsbedingungen
Je nach Wärmepumpenart unterscheiden sich die Anforderungen bei der Installation. Luft-Wasser-Wärmepumpen benötigen Platz für die Außen- oder Innenaufstellung und eine gute Luftzirkulation. Sole-Wasser-Wärmepumpen erfordern Erdarbeiten für Sonden oder Kollektoren, während Wasser-Wasser-Wärmepumpen den Zugang zu ausreichend Grundwasser sowie Genehmigungen voraussetzen.
Auch der Standort der Wärmepumpe im Haus spielt eine Rolle: Systeme mit Monoblock Technologien sind oft leiser und kompakter, während Split-Systeme flexibler aufgestellt werden können. Vorab sollte die bauliche und technische Machbarkeit geprüft werden, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
6. Kosten & Förderungen berücksichtigen
Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe können je nach Modell und System zwischen 5.000 € und 30.000 € liegen. Hinzu kommen laufende Betriebskosten. Diese fallen in der Regel jedoch geringer aus als bei fossilen Heizsystemen.
Um die Investition attraktiver zu gestalten, sollten Sie verfügbare Förderungen nutzen. In Deutschland laufen Förderungen über die KFW ab. Dabei gelten folgende Sätze:
- Basisförderung (30 %)
Alle Hausbesitzer:innen, die ihre alte Heizung durch eine neue, förderfähige Wärmepumpe ersetzen und dabei die Vorgaben der BEG-Förderrichtlinie einhalten, können diese Grundförderung erhalten. Die Installation muss fachgerecht erfolgen, um den Zuschuss zu sichern. - Klima-Geschwindigkeits-Bonus (16 %)
Zusätzlich zur Basisförderung erhalten Selbstnutzer:innen diesen Bonus, wenn sie eine mindestens 20 Jahre alte Gaszentralheizung oder eine Kohle-, Öl-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung ersetzen. Der Satz von 16 % gilt für Anträge bis zum 31.01.2027. Danach sinkt er alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte. - Einkommensabhängiger Bonus (10 bis 40 %)
Selbstnutzende Haushalte erhalten je nach zu versteuerndem Einkommen 40 % (bis 30.000 €), 30 % (bis 40.000 €) oder 10 % (bis 50.000 €). Lebt mindestens ein Kind unter 18 Jahren im Haushalt, zählt das Einkommen 10.000 € niedriger. Als Nachweis dient der Steuerbescheid. - Effizienzbonus (5 %) – seit 21.07.2026 nicht mehr verfügbar!
Wer eine Wärmepumpe einsetzt, die entweder ein umweltfreundliches Kältemittel nutzt oder auf besonders effiziente Wärmequellen wie Geothermie setzt, erhält zusätzlich diesen Bonus. - Maximale Förderung
70 % der förderfähigen Kosten, bei einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 € (mit Kind bis 40.000 €) 80 %. Förderfähig sind höchstens 28.000 € für die erste Wohneinheit. Daraus ergeben sich maximal 19.600 € bzw. 22.400 € Zuschuss.

7. Hersteller und Qualität
Die Wahl eines renommierten Herstellers ist essenziell, um eine langlebige und zuverlässige Wärmepumpe zu gewährleisten. Bekannte Marken wie Viessmann, Buderus, Vaillant oder Panasonic bieten hochwertige Systeme, die durch innovative Technologien und hohe Effizienz überzeugen.
EEAktuell empfiehlt: Lassen Sie sich einfach und direkt kostenlos Angebote zusenden, die direkt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das ist in 2 Minuten erledigt mit unserem Wärmepumpenrechner.
Ein entscheidender Faktor bei der Auswahl sollte der Kundendienst sein: Hersteller mit einem gut erreichbaren und kompetenten Service bieten im Falle von Problemen schnellen Support. Unser Vergleich bietet Ihnen Hilfe für den Kauf Ihrer Wärmepumpe.
8. Schallpegel
Auch der Schallpegel einer Wärmepumpe ist ein wichtiger Aspekt, insbesondere bei der Außenaufstellung. Moderne Modelle sind zwar deutlich leiser als ältere Systeme, dennoch sollte der Schalldruckpegel geprüft werden, um Störungen in Wohn- oder Nachbarschaftsbereichen zu vermeiden. Besonders in dicht besiedelten Gebieten sind niedrige Geräuschwerte von Vorteil.
Achten Sie darauf, dass die Aufstellung an einem geeigneten Ort erfolgt, z. B. mit genügend Abstand zu Schlafräumen oder Nachbargrundstücken. Hersteller geben die Schalldruckwerte in Dezibel (dB) an. Zusätzliche Maßnahmen wie Schallschutzhauben können helfen, den Betrieb nahezu unhörbar zu machen.
9. Warmwasserbereitung
Eine Wärmepumpe kann nicht nur Heizwärme, sondern auch Warmwasser bereitstellen. Wichtig ist, dass das System für diesen zusätzlichen Bedarf ausgelegt ist. Besonders effizient sind Wärmepumpen, die Warmwasser bei niedrigen Vorlauftemperaturen erzeugen können.
Für größere Haushalte lohnt sich die Integration eines Warmwasserspeichers, um eine konstante Versorgung sicherzustellen. Achten Sie darauf, dass die Dimensionierung des Speichers Ihrem täglichen Verbrauch entspricht. Systeme mit modulierenden Verdichtern passen die Leistung dynamisch an und sparen zusätzlich Energie. Falls das Warmwasser unabhängig von der Heizung bereitgestellt werden soll, gibt es auch separate Warmwasser-Wärmepumpen, die eine praktische Ergänzung darstellen.



