(B)energy Erfahrungen: Was kann die Mini-Biogasanlage wirklich?

Eine lächelnde Frau in einem gemusterten Kleid trägt einen großen blauen Behälter auf dem Rücken vor einer Lehmwand. Das B Energy-Logo und der Schriftzug "(B)Energy Erfahrungen" erscheinen in der oberen linken Ecke des Bildes.
Entdecken Sie, wie Privatpersonen und Gemeinschaften ihre Küchenabfälle in Kochgas verwandeln. (B)energy hat sich als Pionier für dezentrale Biogaslösungen etabliert und verbindet Nachhaltigkeit mit praktischem Nutzen. Doch halten die Anlagen, was sie versprechen?
Abbildung einer Glühbirne, in der grüne Blätter wachsen, die umweltfreundliche Ideen oder nachhaltige Energie symbolisieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • (B)energy ist ein deutsches Unternehmen mit über 10 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Mini-Biogasanlagen
  • Kunden berichten von erfolgreicher Gasproduktion aus Küchenabfällen, Tierdung und Grünschnitt und teilen eine sehr positive Meinung
  • Die Systeme wurden bereits auf Events wie der Wittlicher Kirmes und im Vitra Design Museum präsentiert
  • Neben den Mini-Biogasanlagen bietet (B)energy auch Workshops, in denen Sie mehr über Biogas, die Anlage und die Installation lernen
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Inhaltsverzeichnis

Wer steckt hinter (B)energy?

Die Agraringenieurin Katrin Pütz gründete (B)Energy als Social Business, um dezentrale Biogaslösungen für Haushalte weltweit zugänglich zu machen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland agiert voranging in Afrika, wo Katrin Pütz das Potenzial von Biogas dank optimaler Temperaturen für ländliche Regionen erkannte.

Das Team besteht vorwiegend aus Frauen und verfolgt einen besonderen Ansatz: (B)energy arbeitet nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie und verzichtet bewusst auf Spenden und Hilfsgelder. Stattdessen setzt das Unternehmen auf lokal zur Verfügung stehen Mittel, und unterstützt somit die Bevölkerung vor Ort.

Die Anlagen von (B)energy sind auch in Europa und Deutschland im Online Shop käuflich und bringen besonders im Sommer natürlich produziertes Biogas direkt in den eigenen Haushalt, um damit nachhaltig zu kochen. Vergleichen Sie gerne die Produkte des Anbieters, um die passende Mini-Biogasanlage für Ihr Zuhause zu finden.

📌 Gut-zu-wissen: (B)energy bezeichnet sich selbst als „Low-Tech-Klimaschutz made in Germany“ und setzt auf einfache, wartungsarme Technologie. Für uns ein tolles Praxisbeispiel, wie man erneuerbare Energien sinnvoll in den Alltag integrieren kann.

Was bietet (B)energy an?

Das Primärprodukt ist natürlich die Mini-Biogasanlage. Diese kommt in verschiedenen Größen und kann somit optimal an den vorhandenen Platz im Garten und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Biomüll angepasst werden.

Die Anlage besteht aus mehreren Komponenten, die im Komplettset oder als DIY-Bausatz verfügbar sind:

  • Biogasanlage: Kompakte Anlage für den Garten*, die organische Abfälle in Gas umwandelt → So funktioniert die Mini-Biogasanlage.
  • Biogasrucksack: Mobiler Gasspeicher zum Aufbewahren des erzeugten Biogases
  • Biogaskocher: Spezieller Kocher für die Nutzung des selbst produzierten Gases
  • Bausatz und Zusatzmaterialien: Komponenten wie ein Filter, Fittinge, Anleitung und Co. Optional können Zusatzmaterialien wie weitere Speichereinheiten, eine Wärmematte* für kühle Tage und weiteres dazu gekauft werden.
  • Schulung: Mit jeder Anlage erhalten Sie die (B)trained Online Schulung zur Biogastheorie

Die Systeme eignen sich für verschiedene Einsatzzwecke. Von der Einzelperson im Tiny House bis zur Gemeinschaft im Ökodorf bieten die Anlagen flexible Lösungen. Sogar kleinere Landwirtschaftsbetriebe können mit dem großen System ihre Bioüberbleibsel sinnvoll verwerten.

📌 Wichtig: Für die Installation benötigen Sie einige weitere Bauteile aus dem Baumarkt, wie Schläuche, Eimer und sehr wichtig auch Kuhdung oder Gärreste, die für die Inbetriebnahme wichtig sind.

Workshops von (B)energy

(B)energy bietet regelmäßig praktische Workshops an, bei denen Teilnehmer ihre eigene Biogasanlage unter Anleitung aufbauen. Das Format verbindet Theorie mit Praxis: Sie lernen die Funktionsweise der Anlage kennen, erfahren mehr über Bioenergie und wie Sie die direkt vor Ort installieren. Besonders das Projekt „Junge Biosphäre“ richtet sich an Schulklassen und junge Erwachsene, die so einen niedrigschwelligen Einstieg in die dezentrale Energiegewinnung erhalten. Ergänzend dazu gibt es Online-Webinare und technische Beratungen für alle, die sich vorab informieren möchten.

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Mehr Informationen

Echte Erfahrungen von Kunden:innen mit (B)energy

Die Referenzen auf der Unternehmenswebsite zeigen ein breites Spektrum an Anwendern. Rainer aus dem Ökodorf Sieben Linden nutzt die Anlage seit März 2023 zur Verwertung von Feststoffen aus Trockentrenntoiletten. Er schätzt besonders die Kombination aus Energiegewinnung und Düngerproduktion.

Cajus vom Seilerbahn e.V. in Frankfurt zeigt sich begeistert: „Gas en masse! Unglaublich, was das kleine System aus Abfall produziert.“ Der Verein plant bereits eine Erweiterung für Warmwasserbereitung mit dem überschüssigen Gas.

Biogas für die nächste Generation

Das Projekt „Junge Biosphäre“ hat einfach nicht länger hinnehmen wollen, dass Biogas in Schulen kein Thema ist, obwohl doch die junge Generation unser Hoffnungsschimmer ist. Also haben sie kurzer Hand ein Seminar für Schüler*innen und junge Erwachsene und einen Installations-Workshop organisiert und die Theorie in die Praxis umgesetzt. „Das schwierigste dabei war wohl die Gülle vom Hänger in die Anlage zu bekommen, aber die Leute hatten ihren Spaß und der Aufbau hat wirklich super geklappt!

Biogas unter der Veranda

10 Hühner, 2 Gänse und Küchenabfälle, ab und zu mal Pferdeäpfel und schon läuft’s. Bernhard und Corinna sind zwei besondere Rentner im Wendland und sie versorgen nicht nur sich selbst, sondern auch schonmal die Nachbarschaft mit Biogas im Rucksack, denn der lässt sich einfach über die Hecke heben. Unter der Veranda liegend speist er die gut geschützte Außenküche. Mindestens genauso beliebt ist der Gärrest. Er wird zu 100% im eigenen Garten verwendet und ersetzt zusammen mit Kompost jede andere Art von Dünger.

Dünger im Kölner Gemeinschaftsgarten

Mitten in der Stadt gärtnern Kölner*innen zusammen und genießen ihre grüne Idylle. Wer in Hochbeeten jahrelang etwas gesundes anbauen möchte, muss die Pflanzen immer wieder mit frischen Nährstoffen versorgen. Der Gärrest der kleinen Garten-Biogasanlage wirkt da Wunder und schnell hatte sich diese Info verbreitet. Auch das Biogas fand freudige Abnehmer. Grillen und Out-door-Kochen sind die gefeierten Feierabendbeschäftigungen der Neuländer und so kamen Biogasrucksack und Kocher immer wieder an neuen Stellen im Garten zum Einsatz.

👉🏼 EEAktuell sagt: Wir sehen im Konzept der Mini-Biogasanlage eine hilfreiche Innovation für den praktischen Einsatz erneuerbarer Energien im Alltag. Besonders interessant sind für uns die verschiedenen Einsatzorte, vom Bauernhof, über das Privatheim bis zu Projekten für die nachwachsenden Generationen. Mehr Referenzen lesen Sie direkt auf der Seite von (B)energy

Medienberichte und öffentliche Auftritte

Die Aufmerksamkeit der Medien unterstreicht die Relevanz des Konzepts. Der Spiegel berichtete in einem Podcast über Katrin Pütz und ihr energieautarkes Leben. Weitere Berichte erschienen bei Bremen Zwei, HR und SWR.

Besondere Anerkennung erhielt (B)energy bei der Wittlicher Kirmes 2023: Das Team grillte über 1.000 Gemüseportionen mit Biogas und gewann dafür den Mosel Heroes Gold Ideen-Preis. Im Vitra Design Museum in Weil am Rhein war der Biogasrucksack von März bis September 2024 in der Ausstellung „Transform!“ zu sehen.

🌱 Green-Fact: Bei einem Hamburger Event transportierte die Wasserschutzpolizei Biogas per Fahrradkonvoi durch die Stadt. Mit den transportablen Speichersäcken ist das kein Problem.

Kosten und Wirtschaftlichkeit der Anlagen

Die Kosten der Anlagen liegen bei (B)energy zwischen 649 € und 2.599 €* je nach Größe der Anlage für die Komplettsysteme. Optional können Sie auch DIY-Sets* erwerben, welche etwas günstiger sind, aber entsprechend auch mehr Aufwand bei der Installation bedürfen.

Für eine realistische Einschätzung: Die Anlagen eignen sich eher als Ergänzung zur Energieversorgung. Eine vollständige Unabhängigkeit ist mit Haushaltsanlagen nicht erreichbar, besonders in den kälteren Monaten sinkt oder stoppt die Gasproduktion.

Dennoch sind die Anlagen dank der hohen Lebensdauer und einfachen Bedienung eine sinnvolle Alternative neben konventionellen Energielieferanten wie z.B. einer Solaranlage. Wir sehen den Vorteil vor allem in der Möglichkeit den eigenen Bioabfall sinnvoll zu verwerten, daraus Gas zum Kochen zu produzieren und nebenbei sogar noch hochwertigen biologischen Dünger zu gewinnen.

Wie einfach sind Installation und Wartung?

Ziel von (B)energy ist es, ein System zu schaffen, dass mit wenig Wartung auskommt – ganz nach dem Prinzip „Low-Tech-Klimaschutz„. Die Installation hingegen bedarf etwas mehr Aufwand, da die Anlage nicht auf jeder Fläche aufgestellt, sondern in einem flach ausgehobenen Erdgraben eingesetzt werden muss. Einmal installiert, ist die Anlage dann jedoch wartungsarm und gut zu pflegen. (B)energy selbst führt an:

„Die Biogastechnik von (B)energy ist CE-zertifiziert und vom TÜV getestet. Sie ist möglichst kostengünstig und einfach gehalten und vor der Installation müssen einige wenige Teile im Baumarkt selbst besorgt werden. In Zukunft werden wir auch ein Komplettpaket anbieten. Lassen Sie uns gerne wissen, wenn das für Sie interessant ist.

Biogastechnik unterliegt in Deutschland grundsätzlich strengen Vorschriften, die für industrielle Biogasanlagen geschaffen wurden. Mit unserer Garten-Biogasanlage halten wir uns an die internationale Norm ISO 23590 „Anforderungen an häusliche Biogasanlagen: Auslegung, Aufbau, Betrieb, Instandhaltung und Sicherheit“, die die Standards regelt.

Um ganz sicher zu gehen, dass es in Ihrer Gemeinde keine Probleme gibt, können Sie sich zusätzlich mit den örtlichen Behörden in Verbindung setzen und diese über die jeweilige Anwendung informieren. Gerne unterstützen wir Sie dabei.“

Fazit

(B)energy bietet eine durchdachte Lösung für alle, die Bioabfälle sinnvoll verwerten und gleichzeitig etwas Kochenergie gewinnen möchten. Die positiven Erfahrungsberichte und die mediale Aufmerksamkeit sprechen für die Qualität der Produkte, weshalb auch wir die Anlagen gut und gerne weiterempfehlen. (B)energy überzeugt uns durch den konsequent nachhaltigen Ansatz, vom Geschäftsmodell bis zum Produkt. Die Kombination aus erprobter Technik, transparenten Kundenreferenzen und dem Verzicht auf leere Versprechen ist für uns ein starkes Argument. Beachten Sie jedoch: Die Anlagen eignen sich als Ergänzung, nicht als vollständiger Ersatz für autarke Energieversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Sind (B)energy und HomeBiogas das gleiche Unternehmen?

Nein, HomeBiogas ist eine Alternative für Mini-Biogasanlagen. Jedoch empfehlen wir besonders für den deutschen Markt (B)energy, da es ein heimisches Unternehmen ist, was schnellere Lieferzeiten und deutschen Kundensupport mit sich bringt.

Funktioniert eine (B)energy Anlage auch im Winter?

Die Gasproduktion sinkt bei Temperaturen unter 15 °C deutlich. Optimal arbeiten die Bakterien bei 30 bis 38 °C. In Deutschland also vor allem im Sommer am effektivsten. Aber auch im Frühling und Herbst kann die Anlage mit etwa 20 °C noch funktionieren und mit der Heizmatte von (B)energy unterstützt werden. Im deutschen Winter ist mit wenig bis keiner Gasproduktion zu rechnen, sofern die Anlage nicht isoliert oder beheizt wird.

Welche Abfälle dürfen in die Anlage?

Geeignet sind Küchenabfälle, pflanzliche Gartenabfälle und Haustiermist. Nicht geeignet sind Zitrusfrüchte, Holz, Fette und Fleisch.

Bietet (B)energy auch Workshops an?

Ja, das Unternehmen veranstaltet regelmäßig praktische Workshops und Webinare. Im Rahmen des Projekts „Junge Biosphäre“ werden auch Seminare für Schüler und junge Erwachsene angeboten.

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Richard Roth
Richard Roth vereint seine Leidenschaft als Autor mit einer tiefen Begeisterung für die Natur und der Verwendung erneuerbarer Energien. Engagiert in Projekten zur Förderung von Nachhaltigkeit im Alltag, fokussiert er sich besonders auf die Anwendung erneuerbarer Energien in privaten Haushalten. Dabei möchte er besondere Aufmerksamkeit im Bereich der nachhaltigen Investment-Möglichkeiten schaffen und mehr Menschen dazu motivieren Rentabilität mit einem umweltbewussten Lebensstil zu vereinen.

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