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Photovoltaik Rechner: So berechnen wir, ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt
Unser Photovoltaik Rechner nimmt Ihre individuellen Angaben auf und gleicht diese mit unserer Datenbank qualifizierter Fachbetriebe in Ihrer Region ab. Anhand Ihrer Postleitzahl, Dachfläche, Speicherintegration und weiterer Abfragen ermittelt das System, welche Anbieter für Ihr Vorhaben geeignete Lösungen anbieten können. Dabei werden sowohl die technischen Anforderungen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Nach Abschluss der Eingabe erhalten Sie eine übersichtliche Darstellung mit passenden Fachbetrieben aus Ihrer Umgebung. Die Angebote sind auf Ihre spezifischen Gegebenheiten zugeschnitten und zeigen transparent, mit welchen Kosten, Erträgen und Amortisationszeiten Sie rechnen können. So haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Anbieter direkt zu vergleichen und die für Sie beste Lösung auszuwählen.
📌 Alle Angebote sind völlig unverbindlich. Sie entscheiden selbst, ob und mit welchem Fachbetrieb Sie in Kontakt treten möchten. Der Rechner dient lediglich als erste Orientierung, um Ihnen den Einstieg in die Planung Ihrer Solaranlage zu erleichtern und passende Partner in Ihrer Region zu finden.
Wie funktioniert der PV Rechner?
Nutzen Sie unseren Solarrechner, um mit präzisen Daten eine fundierte Entscheidung für Ihre Solaranlage zu treffen. Der Rechner verwendet spezifische Informationen, um die Leistungsfähigkeit und Rentabilität Ihrer potenziellen Solaranlage zu bestimmen:
- Postleitzahl: Diese dient als Schlüsselindikator für die Berechnung der Solarkraft an Ihrem Standort. Die Postleitzahl hilft uns, lokale Wettereinflüsse und potenzielle Schattierungseffekte zu berücksichtigen, die Ihre Solarerträge beeinflussen könnten.
- Dachfläche in m²: Die Größe Ihrer Dachfläche ist entscheidend, um das Installationspotenzial und die maximale Anzahl an Solarpanels zu bestimmen, die montiert werden können.
- Dachform: Dach ist nicht gleich Dach. Für die Berechnung ist wichtig zu wissen, ob Sie ein Flachdach, Schrägdach oder eine andere Dachform besitzen.
- Speicherintegration: Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und sollte von Beginn an richtig dimensioniert sein. Die Abfrage erleichtert die gesamte Planung der Anlage und wird bei der Auswahl der Fachbetriebe berücksichtigt.
- Installationszeitpunkt: Wann planen Sie, die Anlage zu installieren? Die Solarförderung und Einspeisevergütung können sich ändern, daher kann der Zeitpunkt der Installation die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
Mit diesen Angaben ermöglicht unser Rechner eine maßgeschneiderte Analyse für Ihr Zuhause, ohne dass Sie einen Experte vor Ort engagieren müssen. Starten Sie jetzt und erfahren Sie, wie Sie mit einer Solaranlage sowohl umweltfreundlich als auch kosteneffizient agieren können.
Eigenverbrauch vs. Volleinspeisung: Was lohnt sich mehr?
| Jahr | Einspeiseverguetung_Cent_pro_kWh | Strompreis_Cent_pro_kWh | Eigenverbrauchskosten_Cent_pro_kWh |
|---|---|---|---|
| 2018 | 12.2 | 29.4 | 13.0 |
| 2019 | 11.5 | 30.5 | 12.5 |
| 2020 | 10.8 | 31.8 | 12.0 |
| 2021 | 10.1 | 32.6 | 11.5 |
| 2022 | 9.5 | 37.1 | 11.5 |
| 2023 | 8.6 | 42.2 | 11.0 |
| 2024 | 8.3 | 41.5 | 11.0 |
| 2025 | 8.2 | 42.8 | 11.0 |
| 2026 | 8.1 | 42.0 | 11.0 |
| 2027 | 7.9 | 44.0 | 11.0 |
| 2028 | 7.7 | 46.0 | 11.0 |
Beispielrechnung für eine 10 kWp Anlage
Eigenverbrauch bringt höhere Ersparnisse
Der selbst erzeugte Solarstrom kostet Sie bei einer durchschnittlichen Photovoltaikanlage etwa 11 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig zahlen Haushalte aktuell rund 42 Cent für Strom aus dem Netz. Jede selbst verbrauchte kWh spart Ihnen somit etwa 31 Cent gegenüber dem Netzbezug. Im Gegensatz dazu liegt die Einspeisevergütung 2026 bei lediglich 8,1 Cent pro kWh. Wirtschaftlich betrachtet ist der Eigenverbrauch daher deutlich attraktiver als die Volleinspeisung. Selbst wenn die Strompreise in den kommenden Jahren leicht sinken sollten, bleibt der finanzielle Vorteil des Eigenverbrauchs bestehen.
Einspeisevergütung: Das gibt es 2026
Für Anlagen bis 10 kWp beträgt die Einspeisevergütung im Jahr 2026 etwa 8,1 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Größere Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten für den Leistungsanteil über 10 kWp eine leicht reduzierte Vergütung von circa 7,0 Cent pro kWh. Die Degression der Einspeisevergütung setzt sich auch in den Folgejahren fort. Anlagenbetreiber sollten daher den Fokus klar auf einen möglichst hohen Eigenverbrauch legen, da hier die tatsächliche Ersparnis deutlich größer ausfällt als durch die Netzeinspeisung.
Mit oder ohne Speicher?
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch Ihres Solarstroms von typischerweise 30 % auf bis zu 70 %. Ohne Speicher können Sie den erzeugten Strom nur dann nutzen, wenn gerade die Sonne scheint und Sie gleichzeitig Verbraucher im Haushalt laufen haben. Ein Stromspeicher macht Sie hingegen auch in den Abend- und Morgenstunden unabhängiger vom Netz.
Die Investitionskosten für einen Speicher liegen derzeit bei etwa 1.000 bis 1.500 € pro kWh Speicherkapazität. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch rechnet sich ein Speicher mit 5 bis 7 kWh Kapazität nach etwa 12 bis 15 Jahren. Allerdings verbessert sich die Amortisationszeit kontinuierlich durch steigende Strompreise und sinkende Speicherkosten.
Zusätzliche Verbraucher berücksichtigen
Planen Sie Ihre Photovoltaikanlage nicht nur für den heutigen Bedarf, sondern denken Sie bereits an zukünftige Entwicklungen. Viele Haushalte schaffen sich in den kommenden Jahren eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto an. Wenn Sie bereits jetzt eine entsprechend dimensionierte Anlage installieren, sparen Sie sich später teure Erweiterungen und profitieren sofort von niedrigeren Stromkosten für zusätzliche Verbraucher.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe erhöht den jährlichen Stromverbrauch eines Einfamilienhauses um durchschnittlich 3.000 bis 5.000 kWh. Für einen optimalen Eigenverbrauch sollte die PV-Anlage entsprechend größer dimensioniert werden. Experten empfehlen in solchen Fällen eine Anlagenleistung von mindestens 12 bis 15 kWp, um auch im Winter ausreichend Solarstrom für die Wärmepumpe bereitzustellen.
Elektroauto (Wall-Box)
Laden Sie Ihr Elektroauto regelmäßig zu Hause, kommen schnell weitere 2.000 bis 3.500 kWh Jahresverbrauch hinzu. Besonders vorteilhaft ist dabei die Kombination aus Solaranlage und intelligentem Lademanagement. So können Sie Ihr Fahrzeug bevorzugt dann laden, wenn die Sonne scheint und Ihre Module maximalen Ertrag liefern. Eine Anlagengröße von 10 bis 12 kWp deckt den zusätzlichen Bedarf eines Elektroautos bereits gut ab.